Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

„Mir geht es gut – sonst ist mir alles scheißegal!“

Mittwoch, 27. September 2017 von Webredaktion

Kennen Sie den?

Sonntag, 02. Juli 2017 von Webredaktion

Den Weltacker von Berlin?

Mehr Infos dazu hier.

Der neue Vorstoß der Gentechnikkonzerne – Krieg gegen die Nahrungssouveränität und die Ökologie

Freitag, 12. Mai 2017 von Webredaktion

Bericht von Uta Mader, Ulf Rassmann und Regina Schwarz,
erstveröffentlicht im „Freidenker“, Nr. 1-17

„Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Vielfalt der Arten ist von zentraler Bedeutung für das Überleben der Menschheit…Bei der Jagd nach Maximalprofit wird …die Vergiftung ganzer Regionen in Kauf genommen. In unterentwickelt gehaltenen Ländern betreiben internationale Lebensmittelmultis durch Monokulturen, Patente auf heimische Pflanzen, Genmanipulation und Terminatorsamen die Zerstörung der Selbstversorgung und bäuerlichen Kultur sowie eine totale Lebensmittelkontrolle.“ „Ungebremster Flächengebrauch, …die Zerstörung der Regenwälder… stehen für ein Wirtschaftssystem, das ebenso wenig umweltverträglich wie menschheitsverträglich ist“. (Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft – Für Aufklärung!, in: Freidenker 4-12, S. 21ff)

Durch die drohenden „Freihandelsabkommen“ CETA und TTIP sahen sich die Freidenker aus Berlin und Brandenburg veranlasst eine Veranstaltung durchzuführen, die sich mit der Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft befasst. Freidenker aus Berlin und Brandenburg sowie ein Fachmann vom Genethischen Netzwerk e.V. (GeN) Christof Potthof stellten am 23. Oktober 2016 ihre Rechercheergebnisse und Erkenntnisse zur Diskussion. Sachkundig moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Regina Schwarz, die gerade vom Monsanto-Tribunal in Den Haag zurückgekommen war und mit ihren Eindrücken die Veranstaltung bereicherte. 25 interessierte Teilnehmer konnten wir begrüßen.

„Schluss mit dem ´Krieg` gegen die Erde – Ökologische und soziale Aspekte der Agro-Gentechnik“

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Die Welt in der man leben möchte – von Robert Steigerwald

Dienstag, 11. April 2017 von Webredaktion

Der folgende Text von Robert Steigerwald gehört durchaus in den Themenumkreis unseres nächsten Freidenkergesprächs „Wie wollen wir leben?“.

Zunächst benennt Steigerwald den „Komplex der vorhandenen globalen Probleme“ in seiner Widersprüchlichkeit und charakterisiert ihn an Hand von etwa zehn Kennzeichen. Er führt vier Gründe an zum Beweis, dass „die Probleme, die die gegenwärtige Situation kennzeichnen, sich grundsätzlich von allem unterscheiden, was uns aus der Vergangenheit bekannt ist“. Die skizzierten Probleme, so Steigerwald, terndieren zu krisenhafter Zuspitzung. „Unter dem Blickwinkel einer Perspektivprognose lässt sich alles, was oben gesagt wurde, in Form einiger Wahrscheinlichkeitsszenarien darstellen“, erklärt der Autor und stellt vier solche Szenarien vor.  

Die kritische Sichtung dieser Szenarien bringt Steigerwald zu dem Schluss, dass „unter den rückwirkenden Faktoren … subjektive Aspekte des Kampfes zwischen den fortschrittlichen und reaktionären Kräften der Welt eine ausgesprochen große Rolle (spielen)… Deshalb muss der Forscher unbedingt den normativen Aspekt und vor allem solche Faktoren wie die Zielsetzungen, die Planungen, die laufenden Entscheidungen politischen Charakters in Betracht ziehen.“ 

Und weiter: „Wenn man auf dem Boden einer wissenschaftlichen Prognose bleibt, muss man sich unweigerlich auf ganz allgemeine, grundsätzliche qualitative Charakteristika jener Welt der Zukunft beschränken, die man sich wünschen kann. Die ausschlaggebende Charakteristik setzt sich aus folgenden Parametern zusammen.“ Folgend werden 16 Parameter formuliert. 

Ein schon etwas älterer Diskussionsbeitrag, der gleichwohl viele bedenkenswerte Anregungen enthält. 

 

Der Komplex der vorhandenen globalen Probleme lässt sich in ganz allgemeiner Form als objektiv bestehender und subjektiv zunehmend erkannten Widerspruch zwischen dem gegenwärtigen Zustand der Natur, der Weltwirtschaft, der Kultur und der Politik (einschließlich der internationalen Beziehungen und der Tätigkeit der internationalen Organisationen) und dem real möglichen Zustand charakterisieren, der sich aus der Sicht der Interessen von Milliarden Menschen, ausnahmslos aller Völker, ja der ganzen Menschheit von dem jetzigen weitestgehend positiv unterscheidet.

Kennzeichnend für den gegenwärtigen Zustand sind:

– das Weiterbestehen haarsträubender sozialer Ungerechtigkeit, sozialer Ungleichheit, der Unterordnung des Menschen und der Unterdrückung der Persönlichkeit in weiten Gebieten der Welt;

– die wachsenden Ausmaße des Wettrüstens, das nicht nur einen immer größeren Teil der menschlichen Arbeit und ihrer Produkte beansprucht, sondern auch die Gefahr vergrößert, dass die Menschen in einem neuen Weltkrieg in Massen sterben werden;

– die Armut des weitaus größten Teils der Erdbevölkerung und der Umstand, dass eine große Anzahl von Menschen am Rande eines Hungerdaseins lebt beziehungsweise im wahrsten Sinne des Wortes am Hungertuch nagen muss;

– die Erschöpfung leicht zugänglicher Vorräte an Bodenschätzen und die (infolge eines ganzen Komplexes komplizierter ökonomischer und politischer Ursachen) stürmisch wachsenden Energie-, Rohstoff- und Materialkosten;

– die zunehmende Verschmutzung der Umwelt, die für das Leben und die Gesundheit der Menschen ausgesprochen negative Folgen hat;

– wachsende Arbeitslosigkeit, von der gegenwärtig, (zusammen mit den Familienangehörigen der Erwerbslosen) viele Hunderte Millionen Menschen betroffen sind, ganz zu schweigen von der so genannten versteckten Arbeitslosigkeit in den ländlichen Gebieten, die eine noch größere Anzahl von Menschen erfasst;

– spontane Urbanisierung, widernatürliche Konzentration gigantischer Menschenmassen in den Großstädten einerseits und der Verfall der Dörfer andererseits, wobei die Auswirkungen für die Wirtschaft, Ökologie, Kultur und soziale Psychologie der Menschen in beiden Fällen äußerst negativ sind;

– akute Unzulänglichkeit des Systems der Volksbildung und gigantische Ausmaße des Analphabetentum sowie allgemein recht niedrige physische, soziale, alltägliche und geistige Kultur der Menschen;

– akute Unzulänglichkeit des Gesundheitsschutzes und vorzeitiges Massensterben von Menschen (ganz besonders von Kindern);

– wachsende Ausmaße asozialer Erscheinungen („abweichendes Verhalten“), einschließlich der Rauschgiftsucht, des Rowdytums, der Korruption, der Schwarz Märkte, der Kriminalität und so weiter

Hinzufügen muss man noch die ungenügende Effektivität der Tätigkeit der internationalen Organisationen, denen man mehr Autorität wünschen möchte und von denen man konstruktivere und wirksamere Aktivitäten erwarten darf.

Die gegenwärtige Wirklichkeit erscheint Weltmaßstab tendiert in ihren Grundaspekten in ihren wichtigsten Elementen dazu, dass die gegenwärtige problembeladene Situation in eine kritische hinüberwächst. Man muss darauf hinwirken, dass die internationale Öffentlichkeit die Probleme wie die oben dargelegten erkennt und einen aktiven Kampf für deren Lösung entfaltet. Es liegt auf der Hand, dass die Probleme, die die gegenwärtige Situation kennzeichnen, sich grundsätzlich von allem unterscheiden, was uns aus der Vergangenheit bekannt ist.

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Nächste Potsdamer Freidenkerrunde!

Dienstag, 04. April 2017 von Webredaktion
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Wann: Donnerstag, den 6. April 2017 ab 19:00 Uhr Smalltalk und gemeinsames Essen ab ca. 20:00 Uhr  Diskussion
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Wo: China Haus, Potsdam, Zeppelinstr. 147 (am Bahnhof Charlottenhof in Potsdam West, sehr gut zu erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Tram 91, 94, diversen Bus-Linien und diversen Regionalbahnen der Deutschen Bahn)
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Thema:

Natur, Mensch und Gesellschaft – eine ganzheitliche Betrachtung“

 
Referent: Roland Dames
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Roland Dames, Jahrgang 1964, Dipl.-Physiker, ist auch Autor eines Buches zu diesem Thema: https://www.amazon.de/dp/3734783100
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Weitere Informationen hier.

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