Landesverband Berlin im
Deutscher Freidenker - Verband e.V.

Forderung nach Überprüfung von Staatskirchenverträgen

Donnerstag, 05. August 2010 von Mick

Pressemitteilung der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union,
vereinigt mit der Gustav Heinemann-Initiative
Berlin, 4. August 2010

Höchste Zeit für eine Inventur. Humanistische Union fordert
Bestandsaufnahme der bisherigen Staatskirchenleistungen zur Vorbereitung eines Ablösegesetzes durch die Bundesregierung.

Die Humanistische Union begrüßt es, dass sich einige Politiker angesichts
der gegenwärtigen Spardebatten an einen der ältesten Verfassungsaufträge
erinnern - das Gebot zur Ablösung der allgemeinen Staatskirchenleistungen. Johann-Albrecht Haupt vom Bundesvorstand der Bürgerrechtsorganisation weist jedoch darauf hin, dass für eine seriöse Diskussion um die Staatskirchenleistungen und ihre Ablösung zunächst ein Kassensturz notwendig sei: “Die Frage, wie viel der Staat und damit die
Gesamtheit aller Steuerzahler den Kirchen für deren Enteignung noch schuldig ist, kann derzeit niemand beantworten.” Es fehle schlicht der Überblick, wie viele Milliarden Euro die Bundesrepublik und ihre Länder, aber auch die DDR den Kirchen bereits bezahlt haben. (weiterlesen…)

Arbeitslos, TV-Konsum, Fettleibigkeit und ein geltungssüchtiger Thilo Sarrazin

Freitag, 09. April 2010 von Mick

Pressemeldung des Erwerbslosen Forum Deutschland vom 09.04.2010

Bonn – Die Diffamierungskampagne gegen Hartz IV-Bezieher nimmt kein Ende. Nachdem die Berliner Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling über Ostern den Vorschlag ins Spiel brachte, Hartz IV-Bezieher zur Kontrolle von Hundekot einzusetzen und nach heftiger Kritik diesen wieder zurück nahm, legte gestern der Berliner Ex-Finanzsenator und jetziges Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) heftig nach. (weiterlesen…)

Die unsägliche Geschichte des Paragraphen 218 (1) findet ihre Fortsetzung

Donnerstag, 18. März 2010 von Mick

Berlin: Vor wenigen Wochen, am 26. September 2009, setzte sich ein 1000-Kreuze-Marsch durch Berlins Mitte in Bewegung, veranstaltet als zentraler und ökumenischer Schweige-Marsch vom Bundesverband für Lebensrecht e.V. (BVL) (2).

Die 1000 (weißen) Kreuze sollten die angebliche Zahl der an Werktagen in der Bundesrepublik vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche symbolisieren. Auf der Auftaktkundgebung am Neptunbrunnen sprach der neue Vorsitzende des Bundesverbandes, Martin Lohmann (Bonner Journalist und Publizist).

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In Würde leben und arbeiten –- aber hartzlos!

Donnerstag, 25. Februar 2010 von Mick

Offener Brief

In einer empörenden Medienkampagne missbrauchen Vertreter von
Bundesregierung und Landesregierungen, an vorderster Stelle der
FDP-Vorsitzende Westerwelle, das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes
vom 9.2.2010 zu Hartz IV, um weitere Leistungskürzungen und Sanktionen
gegen ALG-II-EmpfängerInnen durchzusetzen.

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Nein zur Todesstrafe!

Freitag, 15. Januar 2010 von Mick

Liebe Freunde,
Liebe Freidenker,

Bereits auf der Luxemburg-Konferenz am vergangenen Sonnabend wurde eine
Petition gegen die Todesstrafe für den US-Bürgerrechtlers Mumia Abu-Jamalan und überall auf der Welt angekündigt.
Mumia Abu-Jamal sagte in seiner Direktübertragung, dass es nicht nur um ihn, sondern um
alle Gefangenen geht, die z.T. jahrelang in Todeszellen sitzen.
Die landesweite und internationale Verbreitung dieser Petition wollen wir unterstützen. Bitte lest auch auf der Webseite, dort sind Übersetzungen in
viele Sprachen zu finden.

Solidarische Grüße
Uta

Der Artikel in der “Jungen Welt” von Jürgen Heiser
Die Petition an den Präsidenten der USA

BIBEL STATT DARWIN? - OFFENER BRIEF DER GBS AN BUNDESPRÄSIDENT KÖHLER

Freitag, 18. Dezember 2009 von Mick

In einem Offenen Brief an Bundespräsident Köhler hat die Giordano Bruno Stiftung die “weltanschauliche Manipulation von Kindern” kritisiert und vorgeschlagen, Kindern zuerst ein “solides Grundwissen” zu vermitteln, bevor man religiöse Vorstellungen an sie heranträgt. Anlass des Schreibens war ein Grußwort Köhlers, in dem es hieß, das Lesen der Bibel könne ein “wertvoller Beitrag für die frühkindliche Erziehung” sein.

In dem Brief erklärt der Stiftungsvorstand, dass die Bibel auf Kinder eine “desorientierende Wirkung” habe. Denn sie vermittelte “falsche Ansichten über die Natur der Dinge” sowie “ethisch problematische Anweisungen, die dem Stand unserer kulturellen Evolution nicht mehr entsprechen”. Statt der gängigen Praxis, die Kinder im frühsten Alter mit kreationistischen Vorstellungen zu konfrontieren und ihnen das wissenschaftlich akzeptierte Weltbild der Evolutionstheorie erst sehr viel später nahe zu bringen, schlägt die Stiftung vor, die Evolutionstheorie bereits in der Grundschule zu lehren. Die Schule solle den Kindern dabei einen “gewissen Schutzraum vor religiöser Beeinflussung” bieten.

Dass das Problem der weltanschaulichen Manipulation nicht erkannt werde, führt die Stiftung darauf zurück, “dass wir offenbar davon ausgehen, es gäbe tatsächlich katholische, protestantische oder muslimische Kinder.” Doch derartige Kinder gebe es ebenso wenig, “wie es christlich-soziale, liberale, sozialdemokratische oder grüne Kinder gibt!” Würde man Kindern von CDU-Wählern das CDU-Grundsatzprogramm in der Grundschule vermitteln, so wie man Kindern von Katholiken katholischen Religionsunterricht erteilt, wäre jedem klar, dass es sich hierbei um eine “missbräuchliche Indoktrination” handelt.

Die Stiftung verband ihr Schreiben an den Bundespräsidenten mit der Übersendung eines aufklärerischen Buchpakets. Damit kam sie dem kürzlich erfolgten Aufruf nach, Köhler Buchgeschenke zukommen zu lassen, damit er sein Urteil revidieren könne, dass die Bibel “das wichtigste Buch” sei.

Weitere Informationen:
http://hpd.de/node/8473

Originalquelle des Briefs:
http://giordano-bruno-stiftung.de/koehler09.pdf

Freidenkerische & freigeistige Diskussion, Information und Gedankenaustausch

Mittwoch, 09. Dezember 2009 von Mick

Ihr könnt uns Kommentare (Mails) zu den Artikeln unserer Homepage schreiben, die wir nach Prüfung veröffentlichen. Themen sollten sein: Tagespolitik, Weltanschauung und Ethik, Religions- und Kirchenkritik, Trennung von Staat und Kirche, Jugendweihe und Jugendfeier, Weltliche Bestattungs- und Trauerkultur, Politik und Philosophie im allgemeinen und speziellem Sinne.

Was sollte dabei beachtet werden?

Beiträge für die „Wortmeldungen“ sendet bitte als Mail an unsere Adresse: dfv-berlin(at)freidenker.org
E-Mails können nur bei Angabe des vollständigen Namens und der Anschrift (keine Pseudonyme) berücksichtigt werden.

1. Verantwortlich für die jeweilige Beiträge und Texte sind immer der oder die jeweilige AutorIn verantwortlich, aber niemals der Deutsche Freidenker-Verband e.V..
2. Mitteilungen oder Informationen des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. werden als solche ausdrücklich gekennzeichnet.
3. Faschistische, rassistische oder anderweitige diskriminierende Inhalte sind unerwünscht!
4. Sinn wahrende Kürzungen behalten wir uns vor.

Eine aktuelle Meldung

Mittwoch, 09. Dezember 2009 von Mick

„Die Beschneidung von Frauen und Mädchen soll in Deutschland mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft werden. Ein gemeinsamer Gesetzentwurf von Hessen und Baden-Württemberg werde am 18.Dezember 2009 im Bundesrat eingebracht.“

Diese Initiative ist längst überfällig und zu begrüßen!
Eine Anmerkung dazu: Gleich betroffen sind aber auch junge Männer! In verschiedenen Religionen (u.a. Islam und Judentum) gehört das Beschneiden von jungen Männern zu den aberwitzigen Ritualen.

Gerd Th.
Potsdam

Zum Minarett-Verbot in der Schweiz

Mittwoch, 02. Dezember 2009 von Mick

Als Berliner Freidenker möchte ich eine Anmerkung zum Volksvotum der Schweiz machen.

Vor einigen Tagen erst habe ich mir die Sehitlik-Moschee in Berlin Neukölln mit seinem muslemischen Friedhof angeschaut. Auch kennen ich die sehr interessante Geschichte der Moschee und des Friedhofes.

Nun höret man aus der Schweiz vom Referendum seiner Bürger zu einem Verbot von Minaretten (zum Glück nicht der Moscheen).

Dazu folgendes: Religionsfreiheit im 21.Jahrhundert sollte eigentlich auch bedeuten, dass Religion von Politik (und umgekehrt) getrennt ist.
Die politische Bevormundung beim Bau von sogenannten „Gotteshäusern“ ist da ebenso fehl am Platze, wie das Durchführen von ökumenischen Gottesdiensten bei staatlichen und politischen Anlässen.
Religionsfreiheit bedeutet aber auch, dass Religionsgemeinschaften Kirchen o.ä. Gebäude erstellen dürfen. Man kann das eine nicht vom anderen trennen.

Mit diesem Volksvotum stellt sich die Schweiz auf eine Stufe mit intoleranten muslemischen Despoten, die keinen Kirchturm und christlicher Kirchen im Lande dulden.

H. Sinn
Berlin

 

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