Mit dem Aufkommen der organisierten freigeistigen Bewegung im 19. Jahrhundert wuchs gleichzeitig das Bestreben, die Abschiedszeremonie für einen gestorbenen Menschen und dessen Gedenken von traditionell überkommenen religiösen Riten zu lösen und eine eigenständige, konfessionsfreie Bestattungs- und Trauerkultur auszubilden.
Der Deutsche Freidenkerverband sieht sich unvermindert in dieser Tradition. Er unterstützt Hinterbliebene in ihrem Bestreben, eine würdevolle, weltlich - freigeistige Trauerfeier für ihre gestorbenen Angehörigen zu gestalten, auf der sie auf unverwechselbare Weise von den Toten Abschied nehmen können.
Die Einmaligkeit eines Lebens würdigen, dessen Inhalte und Zielsetzungen wahrhaftig gedenken, damit aus Vergangenem wieder Zuversicht keimen kann, sollte das gemeinsame Anliegen von Hinterbliebenen und Rednern bei der Vorbereitung der Trauerfeier sein. Dafür arbeitet der Berliner Freidenkerverband mit Berliner Mitgliedern des Fachverbandes für weltliche Bestattungs- und Trauerkultur e.V. zusammen, einem Verein, der die Wünsche und Bedürfnisse von Hinterbliebenen als Richtschnur seiner Arbeit sieht.
Ansprechpartner:
Wolfgang Fleischer
Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Berlin, Deutscher Freidenker-Verband und Mitglied im Fachverband für weltliche Bestattungs- und Trauerkultur e.V.
Tel.: Fax 030 - 330 29 460 Tel. 0177-6516137
Hinweis auf den Fachverband im Internet: http://www.tod-kultur.org