zur gemeinsamen Veranstaltung des DFV- Landesverbandes Berlin mit den
Vereinen des OKV (Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V.)
am Donnerstag, 2. April 2009, 18.00 Uhr im Münzenbergsaal des
ND-Hauses, Franz-Mehring-Platz 1 (nähe Ostbahnhof)
Thema: Pro Ethik! Ethikunterricht
fördert die Integration. Deshalb keine Stimme für „Pro Reli“ beim Volksentscheid am 26.04.2009.
Moderation:: Gert Julius, Vors. BüSGM; Ilsegret Fink (Pastorin); Erdogan Kaya von der DiDF, Egon Dobias (Vors. DFV-Landesverband Berlin); Lothar Nätebusch (Bez.-Vors. der IG Bau); Renate Schönfeld (Pastorin i.R.)
Musikalische Zwischentöne: Isabel Neuenfeldt und Gina Pietsch
Warum die Berliner Freidenker für Ethik sind: Standpunkt der Berliner Freidenker
Argumente von ProEthik
Quelle: ProEthik
Berliner Runde-Freidenker im Gespräch zum Thema
ProEthik: [ Termine ]
(epd) Einer neuen Umfrage zufolge sprechen sich 58 Prozent der Berliner für einen gemeinsamen Ethikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen aus. Nach einer von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei Infratest dimap in Auftrag gegebenen Untersuchung befürworteten dagegen rund 40 Prozent der Befragten ein Wahlpflichtfach Ethik/Religion. Bei der am Donnerstag veröffentlichten Repräsentativumfrage wurden im Zeitraum vom 4. bis 8. Dezember rund 1000 deutschsprachige Berliner ab 14 Jahren befragt. Demgegenüber sprachen sich im Juni 2008 bei einer vom Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) und der »Berliner
Morgenpost« in Auftrag gegebenen Umfrage noch 57 Prozent der Befragten für Wahlfreiheit aus. Die gestiegene Zustimmung zum Ethikunterricht könne durch die gegenwärtige Diskussion um die Einführung eines Wahlpflichtfaches Ethik/Religion erklärt werden, meinte Infratest-dimap-Projektleiter Uwe Meergans. Eine
derartige Veränderung in der Bevölkerung innerhalb eines halben Jahres sei »plausibel«.
Im Streit um den Ethikunterricht und das Volksbegehren »Pro Reli« hat sich die Deutsche Buddhistische Union (DBU) für einen gemeinsamen Ethikunterricht ausgesprochen. »In einer Welt der kulturellen und religiösen Vielfalt auf der einen, der Individualisierung und des drohenden Verlusts ethischer Werte auf der anderen Seite braucht unsere Gesellschaft Verbindendes und Verbindliches«, hieß es in einem Schreiben an die Initiative Pro Ethik.
Die Initiative Christen pro Ethik veröffentlichte folgenden Aufruf:
Das Volksbegehren “Pro Reli” erweckt durch die Unterstützung der beiden großen Kirchen und einiger Religionsgemeinschaften den Eindruck, als gäbe es keine guten Gründe für Christinnen und Christen, den Ethikunterricht als gemeinsames Schulfach für alle Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.
Um solchem Eindruck zu wehren, wenden wir uns mit diesem Aufruf an die Öffentlichkeit.
Wir rufen die Christen und alle Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Stadt und in Deutschland dazu auf, das
gemeinsame Berliner Schulfach Ethik zu unterstützen.
Den vollständigen Aufruf mit einer Unterstützerliste finden Sie hier: pdf/christenproethik.pdf
Kürzlich rief eine sich Pro Reli nennende “Initiative für Religiöse und Politische Bildung” zu Unterschriften für ein
Volksbegehren für Ethik und Religion auf: wir wollen Wahlfreiheit statt staatlichen Einheitszwangs, Toleranz statt Ignoranz und Dialog statt Fundamentalismus. Von Prof. Erich Buchholz
Ethikunterricht muss für ALLE sein! Keine Stimme für “Pro Reli”! Werden Sie aktiv! Bleiben Sie aktiv!
Zeigen Sie Ihre Entrüstung und Solidarität gegen “Pro Reli”!
Wollen Sie etwa Schulabsolventen, die ausschließlich in getrennten Gruppen beschränkt auf
katholische oder
evangelische oder
jüdische oder
islamische
Ideologie weltanschaulich erzogen wurden?