Dienstag, 08. September 2026 von Webredaktion
„Was ist die multipolare Ordnung und wie können wir sie mitgestalten?“
Liebe Freunde,
Hinweis auf kommende Veranstaltungen (siehe auch unter Termine/Veranstaltungen):
8. September: Referat um 18 Uhr im Kieztreff von Autor Stephan Ossenkopp,
der einen eigenen Blog betreibt, in Hildesheim Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft und Journalistik studierte; in seinem jüngsten Newsletter schloss der Berliner Freidenker Stephan Ossenkopp mit bewegenden Worten zur Notwendigkeit, die „Fackel weiterzutragen“ – wie könnte man den friedenspolitischen und interkulturell erhebenden Anspruch der Freidenkertradition besser zusammenfassen als in diesem im 19. und frühen 20. Jahrhundert sehr beliebten Bild der Weitergabe des natürlichen Lichts?

Also am
Dienstag, 08. September: Stephan
Ossenkopp im Kieztreff Wedding
(Stralsunder Str. 6) um 18 Uhr:
„Was ist die multipolare Ordnung und wie können wir sie mitgestalten?“ (Referat)
Stephan Ossenkopp ist freier Journalist, Blogger sowie Autor und lebt in Berlin.
Er wurde in Hildesheim geboren, studierte dort Kulturwissenschaften und arbeitete zunächst in einem Kölner Verlag. Er trat der Bürgerrechtsbewegung Solidarität bei, in deren Vorstand er heute mitarbeitet. In seinen Artikeln und Arbeiten setzt er sich mit historischen Transformationen auseinander: dem Übergang von einer gescheiterten unipolaren neokolonialistischen Struktur zu einer fairen multipolaren weltweiten Ordnung. Die Staaten der BRICS, der SCO und das Megaprojekt der Neuen Seidenstraße sind darin zentrale Themen. Dazu moderiert er auch Seminare und tritt als öffentlicher Redner auf.
In seinem Vortrag geht es um die Strategie zur Errichtung einer fairen multipolaren Ordnung, in der Souveränität, Gleichrangigkeit, gemeinschaftliche Entwicklung und Sicherheit für alle die Kerninteressen darstellen. Die Kriege der NATO, insbesondere der USA und Westeuropas, zielen darauf ab, diese Entwicklungen zu unterminieren, und gefährden damit die Zukunft der Zivilisation. Auf der anderen Seite ist der Aufstieg der globalen Mehrheit, vor allem der Länder im Süden, eine unabänderliche Tatsache. Sie wollen 500 Jahre Kolonialismus überwinden und kollektiv einen menschenwürdigen Lebensstandard erreichen. Es entstehen Infrastruktur-Netzwerke, neue Megaprojekte wie Häfen, Schnellbahnen, neue Städte und Produktionszentren. Der Westen sollte diese Transformation produktiv begleiten, anstatt sie als Sicherheitsbedrohung anzusehen. In der Diskussion können Wege aufgezeigt werden, wie der Westen und auch Deutschland gemeinsam mit den BRICS eine multipolare Welt mitgestalten können.
Mit freundlichen Grüßen
Euer Landesvorstand Freidenker Berlin