{"id":108,"date":"2009-06-09T15:14:02","date_gmt":"2009-06-09T13:14:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=108"},"modified":"2012-08-14T23:23:10","modified_gmt":"2012-08-14T21:23:10","slug":"freidenker-lebenslaufe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=108","title":{"rendered":"Freidenker Lebensl\u00e4ufe"},"content":{"rendered":"<p><strong>MAX WILHELM GEORG SIEVERS<\/strong> wurde am 11. Juli 1887 in Tempelhof, Kreis Teltow, am Rande Berlins geboren. Er wuchs in Rixdorf (dem sp\u00e4teren Berlin-Neuk\u00f6lln), einem typischen Proletarierbezirk, in einer kinderreichen Familie auf. Nach dem Abschluss der Gemeindeschule 1901 musste er seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Das tat er als Gelegenheitsarbeiter, Glaser und Kutscher, besuchte nebenher eine Abendschule, was ihm erm\u00f6glichte, nach Abschluss derselben (ab ca. 1907) als kaufm\u00e4nnischer Angestellter bei den Verlagen Scherl und Ullstein zu arbeiten. Hier kam er auch in unmittelbaren Kontakt mit progressiven Arbeitern, die ihn f\u00fcr die freien Gewerkschaften, die SPD und die freigeistige Bewegung gewannen. <a href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=151\">Lest hier weiter &#8230;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>MAX JOSEF METZGER <\/strong>war der Sohn einer katholischen Lehrerfamilie und wuchs gemeinsam mit drei j\u00fcngeren Schwestern auf. Der Vater erzog ihn mit Strenge, die Mutter weckte in ihm fr\u00fchzeitig soziales Engagement. Der Bruder seiner Mutter, der Priester war, sowie der Stadtpfarrer machten M.J.M. fr\u00fchzeitig mit der Bibel und der katholischen Lehre vertraut. M.1. M. wuchs in einer Stadt im s\u00fcdlichen Schwarzwald mit ca. 3000 Einwohnern auf. Au\u00dfer einigen kleineren Textilbetrieben und einer Papierfabrik gab es fast nur Handwerk und Gewerbe. Eine liberale und organisierte Arbeiterbewegung war daher kaum vorhanden. <a href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=138\">Lest hier weiter&#8230;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Freireligi\u00f6se, Publizist, Verleger und sozialistische Politiker <strong>JOHANN FRANZ ADOLPH HOFFMANN<\/strong> wurde in Berlin als uneheliches Kind geboren. Seine Mutter kam aus einer streng katholischen Fischerfamilie und arbeitete als Dienstm\u00e4dchen. Aber sie starb fr\u00fchzeitig und so wuchs A. H. bei der Gro\u00dfmutter, in Kinderheimen und bei Pflegeeltern auf. Bis zum Lehrbeginn 1872 besuchte er nur dreieinhalb Jahre die Gemeindeschule, denn schon fr\u00fch musste er zu seinem Lebensunterhalt beitragen. A. H. war Autodidakt und lernte zun\u00e4chst Graveur und Vergolder, dann arbeitete er als Hausierer, sp\u00e4ter als Verleger, Buchh\u00e4ndler und Publizist. <a href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=147\">Lest hier weiter&#8230;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Freireligi\u00f6se, Journalist und sozialistische Politiker <strong>ERNST D\u00c4UMIG<\/strong> wurde in der Familie eines K\u00fcsters geboren. Es ist daher anzunehmen, dass er im Elternhaus eine kleinb\u00fcrgerlich-religi\u00f6se Erziehung erhielt. Seine Kindheit und Jugend verlebte er gr\u00f6\u00dftenteils in Halle. Hier besuchte er die B\u00fcrgerschule und das Gymnasium der Franckeschen Stiftungen; begann danach ein Studium der Theologie, das er aber abbrach. <a href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=144\">Lest hier weiter &#8230;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Journalistin und Politikerin <strong>ANGELICA BALABANOFF<\/strong> wurde am 7. Juni 1875 in einer wohlhabenden j\u00fcdischen Kaufmannsfamilie geboren. Sie wuchs auf in der ehemaligen russischen, damals rund 15 000 Einwohner z\u00e4hlenden Gouvernementshauptstadt Cernigov (heute Teil der Ukraine), in der es erst wenig Industrie und Handel gab. <a href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?page_id=149\">Lest hier weiter &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAX WILHELM GEORG SIEVERS wurde am 11. Juli 1887 in Tempelhof, Kreis Teltow, am Rande Berlins geboren. Er wuchs in Rixdorf (dem sp\u00e4teren Berlin-Neuk\u00f6lln), einem typischen Proletarierbezirk, in einer kinderreichen Familie auf. Nach dem Abschluss der Gemeindeschule 1901 musste er seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. 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