{"id":3122,"date":"2016-11-29T10:30:07","date_gmt":"2016-11-29T08:30:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3122"},"modified":"2016-11-29T10:30:07","modified_gmt":"2016-11-29T08:30:07","slug":"papst-johannes-xxiii-ein-mittler-aktiver-hoffnung-fuer-den-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3122","title":{"rendered":"Papst Johannes XXIII. &#8211; ein Mittler aktiver Hoffnung f\u00fcr den Frieden"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Aus den <a href=\"http:\/\/news.dkp.suhail.uberspace.de\/2016\/11\/papst-johannes-xxiii-ein-mittler-aktiver-hoffnung-fuer-den-frieden\/\" target=\"_blank\">DKP-Nachrichten<\/a> \u00fcbernehmen wir einen Beitrag<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">von Gerhard Oberkofler<\/h3>\n<p><em>Im Glauben von Christen wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jon_Sobrino\" target=\"_blank\">Jon Sobrino <\/a>SJ (*1938) ist Jesus von Nazareth (+30 n. u.Z.) \u201eder endg\u00fcltige, verbindliche und eschatologische Mittler des Gottesreiches\u201c, doch habe es vor ihm und nach ihm auch andere Mittler gegeben. Jesus habe, so Sobrino SJ, \u201eder Gewalt die Utopie des Friedens als ein zu verwirklichenden Vorhaben und gleichzeitig als ein Mittel der Umsetzung entgegen\u201c. Der Friede, der Einsatz f\u00fcr den Frieden und die innere Verbindung mit der Friedensutopie w\u00fcrden \u201ezu den vorrangigen Forderungen Jesu\u201c geh\u00f6ren. Mit Sobrino SJ insistiert Jesus die Friedensutopie aus der \u00dcberzeugung, dass diese \u201eauch wenn sie nie ganz realisierbar ist, gutes hervorbringt und die Menschen und ihre Verh\u00e4ltnisse humanisiert. Auf jeden Fall kann ohne utopische \u2013 und deshalb &gt;gnadenvolle&lt; \u2013 Gesten des Friedens die Spirale der Gewalt, die eine Geste des &gt;Gesetzes&lt; ist, nicht durchbrochen werden\u201c. Sobrino SJ ist einer der letzten Vertreter der Theologie der Befreiung, die, wie Noam Chomsky (*1928) in seinem letzten Buch feststellt, mit Hilfe der US-amerikanischen Streitkr\u00e4fte als besiegt gilt \u2013 nota bene auch bei den privilegierten Theologen Deutschlands und \u00d6sterreich.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den Mittlern aktiver Hoffnung im Sinne von Sobrino SJ geh\u00f6ren \u00d3scar Romero (1917-1980) ebenso wie Fidel Castro (1926-2016) oder Papst Johannes XXIII. (1881-1963, Papst seit 1958). Johannes XXIII. stellte aktiv den Frieden als Aufgabe der Kirche in den Vordergrund. Er war ein Mittler aktiver Hoffnung der Menschheit, weshalb ihm Kommunisten den gr\u00f6\u00dften Respekt entgegen gebracht haben. Johannes XXIII. (d. i. Angelo Giuseppe Roncalli aus Sotto il Monte bei Bergamo) war bald 77 Jahre alt, als er, seit 1953 Kardinal und Patriarch von Venedig, am 28. Oktober 1958 zum Nachfolger von Pius XII. (1876-1958, Papst seit 1939) gew\u00e4hlt wurde. Seine Namenswahl war kein R\u00fcckgriff auf Johannes XXII. (1316-1334), der die urchristliche Begr\u00fcndung des franziszeischen Armutsideal verworfen hat, sondern sollte an den vom Neuen Testament \u00fcberlieferten legend\u00e4ren Bu\u00dfprediger Johannes den T\u00e4ufer erinnern.<\/em><\/p>\n<p><em><!--more--><\/em><\/p>\n<p><em>Der Amtsantritt von Johannes XXIII. f\u00e4llt in die Zeit des Kalten Krieges. Mit dem 1949 abgeschlossenen NATO-Kriegspakt, dessen aktives Mitglied die aufr\u00fcstende und heute wieder weltweit Kriege f\u00fchrende Bundesrepublik Deutschland seit 1955 ist, wurden rund um die Sowjetunion und andere sozialistische Staaten Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte errichtet. Als Schutz vor diesem Aggressionspotential entstand 1955 der Warschauer Pakt. Das von der Sowjetunion vorgeschlagene europ\u00e4ische Sicherheitssystem wurde von den Leitmedien des Westens als kommunistische Propaganda denunziert. In dieser Situation appelliert Johannes XXIII. noch vor seiner Inthronisation in seiner ersten Rundfunkbotschaft f\u00fcr Frieden und Einigkeit zwischen den Nationen und stellt die Frage: \u201eWarum werden die Fr\u00fcchte des menschlichen Geistes und die Reicht\u00fcmer der V\u00f6lker weit mehr zur Herstellung von Waffen, verderbenbringenden Instrumenten des Todes und der Zerst\u00f6rung benutzt als zur Hebung des Wohlstandes aller Klassen, besonders der Armen? Die V\u00f6lker verlangen nicht derartige riesige Kriegsinstrumente, die nur m\u00f6rderische Zerst\u00f6rung und ein allgemeines Massaker verursachen k\u00f6nnen, sondern sie fordern Frieden\u201c. Nach dem Jahreswechsel zu 1959 k\u00fcndigt Johannes XXIII. die Einberufung eines neuen Generalkonzils der Kirche an. Sein erstes Rundschreiben Ad Petri Cathedram. Rundschreiben \u00fcber die F\u00f6rderung der Wahrheit, der Einheit und des Friedens im Geiste der Liebe vom 29. Juni 1959 richtet sich an die Regierungen der Welt und an die ganze Menschheit, Eintracht und Frieden zu halten.<\/em><\/p>\n<p><em>Johannes XXIII. beabsichtigte, seine Kirche von ihrem ebenso profitorientierten wie fatalen Zusammengehen mit dem herrschenden Gesch\u00e4ftssystem des Imperialismus und vom Antikommunismus zu l\u00f6sen. Im Grundsatz h\u00e4tte das die Umkehrung der Geschichte seiner Kirche hin zu den Wurzeln des Christentums bedeutet. Aber von\u00a0 Anfang an stifteten innerhalb der Kirche die von den Imperialisten gef\u00fctterten Ratten Zweifel und Unruhe. Der Regensburger katholische Theologe und National\u00f6konom Franz Kl\u00fcber (1913-1989) hat nachgewiesen, dass Gustav Gundlach SJ (1892-1963) die Haltung von Pius XII., es sei der atomare Waffengebrauch aus keinem Grunde erlaubt, verf\u00e4lscht hat. Gundlach SJ wie der in der Bundesrepublik sowohl in Kirche wie in der Politik einflussreiche Johannes Baptist Hirschmann SJ (1908-1981) und andere Atomkanoniere im geistlichen Habitus erl\u00e4uterten in prominenten Publikationsorganen ihre Theologie des Todes und unterst\u00fctzten die vom Katholiken Konrad Adenauer (1876-1967) vorangetriebene Militarisierung Westdeutschlands. F\u00fcr das in bew\u00e4hrter reaktion\u00e4rer deutscher Tradition interpretierte westliche Wertesystem sei es sittlich erlaubt, gegebenenfalls Atomwaffen einzusetzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Amerikanische S\u00f6ldner sind im April 1961 in der Schweinebucht auf Kuba eingefallen. Das war ein Fehlschlag, aber ein schon vereinbarter sowjetisch-amerikanischer Gipfel musste vertagt werden. Die USA versch\u00e4rfte mit dem Vorwand, Kuba sei ein St\u00fctzpunkt des Kommunismus f\u00fcr dessen Eindringen in ganz Amerika, seine Drohungen. Die Stationierung von sowjetischen Mittelstreckenraketen in Kuba zur Verteidigung des Landes bei einem US-Angriff entsprach dem V\u00f6lkerrecht. Das revolution\u00e4re Kuba war bereit zum Kampf gegen die bevorstehende US-amerikanische Invasion. Ohne jede Beratung mit Kuba ging Nikita S. Chrustschow (1894-1971) aber einen Handel mit John F. Kennedy (1917-1963) ein. Der US-Pr\u00e4sident war, wie sich Andrei A. Gromyko (1909-1989) an ein Gespr\u00e4ch mit ihm erinnert, von Kriegstreibern und einer einflussreichen antisowjetisch \u2013 israelischen Lobby umgeben. Am 28. Oktober 1962 begann die Sowjetunion mit dem Abzug der Kuba zur Verf\u00fcgung gestellten Raketen, die USA ihrerseits zog ihre Raketen aus der T\u00fcrkei ab und verpflichtete sich, keine milit\u00e4rische Aggression gegen Kuba vorzunehmen. In Europa wurde am 13. August 1961 mit der milit\u00e4rischen Sicherung der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik die imperialistische Aggressionsstrategie vor\u00fcbergehend gestoppt.<\/em><\/p>\n<p><em>Das II. Vatikanische Konzil begann am 11. Oktober 1962 (bis 8. Dezember 1965). Am 11. April 1963 unterzeichnete Johannes XXIII. die Enzyklika Pacem in terris, wenige Wochen darnach ist Johannes XXIII. verstorben (3. Juni 1963). Die Codeworte der Enzyklika sind Freiheit und Frieden, die in ihrer Unteilbarkeit, obschon von gro\u00dfen Denkern ebenso wie von gro\u00dfen Gesetzgebern in der Geschichte gemeinsam gedacht, bis in die Gegenwart herauf der Verwirklichung harren. Die Enzyklika Pacem in terris gibt in dieser Zeit des Chaos eine Zielsetzung, die nicht im Formalen und schon gar nicht im politikwissenschaftlichen Universit\u00e4tsgew\u00e4sch stecken bleibt. Im Grundsatz fordert sie die Menschenrechte ein, also Freiheit der Menschen von Ausbeutern und Ausgebeuteten, Freiheit der Menschen von Unterdr\u00fcckern und Unterdr\u00fcckten, friedliche und gleichberechtigte Entwicklung f\u00fcr alle Menschen. Konkret forderte diese Enzyklika die Beendigung des Wettr\u00fcstens, das Verbot der Kernwaffen und Einstellung der Versuche mit ihnen. Johannes XXIII. war nicht zaghaft, er w\u00fcnschte, dass die Kirche die Zeichen der Zeit aufgreift und sich im Sinne von Jesus von Nazareth und nicht im Geiste der Theologen des Opportunismus in der Welt und f\u00fcr die Welt einsetzt. Die Kirche solle das Gespr\u00e4ch mit \u201eallen Menschen guten Willens\u201c suchen. Johannes XXIII. vergegenw\u00e4rtigt sich die Offenbarung des Johannes: \u201eIch kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch hei\u00df. W\u00e4rest du doch kalt oder hei\u00df! Weil du aber lau bist, weder hei\u00df noch kalt, will ich dich aus meinem Mund speien\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Papst Paul VI. (1963-1978) konnte als Nachfolger von Johannes XXIII. nur f\u00fcr wenige Jahre die Friedenspolitik der katholischen Kirche fortsetzen.17 Innerhalb des hierarchischen Systems waren die Friedenskr\u00e4fte offenkundig zu wenig wachsam, sie lancierten sich grosso modo in eine passive Position hinein. Zehn Jahre nach der Enzyklika Pacem in terris kostete die von den USA vorangetriebene und gelenkte Konterrevolution\u00a0 gegen das freigew\u00e4hlte sozialistische Regime von Salvador Allende (1908-1973) 30.000 Menschen das Leben, brachte 100.000 in die Konzentrationslager und zwang 1 Millionen in die Emigration, von denen viele in den sozialistischen L\u00e4ndern Aufnahme fanden. Zur selben Zeit wateten die USA im Blut ihres V\u00f6lkermordes in Vietnam.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Enzyklika Pacem in terris wurde von\u00a0 Friedensk\u00e4mpfer und Kommunisten in aller Welt begr\u00fc\u00dft. Sie bedeutete ihnen Hoffnung, mit der katholischen Kirche einen B\u00fcndnispartner im gemeinsamen Kampf um die revolution\u00e4re Ver\u00e4nderung der Welt zu gewinnen. Kennzeichnend ist die Botschaft des Vorsitzenden des Pr\u00e4sidiums des auf dem 2. Weltfriedenskongress in Warschau im November 1950 zur F\u00f6rderung der friedlichen Koexistenz und der nuklearen Abr\u00fcstung gegr\u00fcndeten Weltfriedensrates John Desmond Bernal (1901-1971) vom 11. April 1963:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie Friedenskr\u00e4fte in der ganzen Welt begr\u00fc\u00dfen hocherfreut die historische Enzyklika &gt;Pacem in terris&lt; Seiner Heiligkeit. Die Enzyklika gibt ihnen gro\u00dfen Mut und neue Hoffnung bei ihrem Wirken f\u00fcr die hohen humanit\u00e4ren Ziele, die seine Heiligkeit aufz\u00e4hlen: sofortige Einstellung der Kerntests, \u00c4chtung der Kernwaffen, Beendigung des Wettr\u00fcstens und Fortschritte auf dem Wege zur vollst\u00e4ndigen und kontrollierten weltweiten Abr\u00fcstung, zur Abschaffung von Rassendiskriminierung und zur Gleichberechtigung der Menschen. Der herzergreifende Appell Seine Heiligkeit nach L\u00f6sung s\u00e4mtlicher Streitfragen zwischen den V\u00f6lkern auf Grund von Verhandlungen und der Aufruf zur Verst\u00e4ndigung und Zusammenarbeit f\u00fcr den Frieden zwischen allen Menschen guten Willens im Namen unseres gemeinsamen Menschentums legt Zeugnis ab f\u00fcr die weise Voraussicht und tiefe Liebe Seiner Heiligkeit zur Menschheit.<\/em><br \/>\n<em>Dieser Enzyklika wird man stets voll tiefster Dankbarkeit gedenken. Sie wird nicht nur alle jene, die f\u00fcr den Frieden wirken, sondern auch Millionen andere, denen es bisher an Vertrauen und Hoffnung daf\u00fcr mangelte, inspirieren. Der Weltfriedensrat hat sich vierzehn Jahre lang unerm\u00fcdlich f\u00fcr diese hohen Ziele eingesetzt und wird weiterhin alles in seiner Macht Stehende tun, damit die weisen Worte Seiner Heiligkeit bald durch die Handlungen aller Menschen lebendige Wirklichkeit werden\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit dem polnischen Papst Johannes Paul II. (Karol Wojtyla,1920-2005) und dem deutschen Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger, *1927) hat die Katholische Kirche wieder Lakaien des Imperialismus mit der Tiara gekr\u00f6nt. Johannes Paul II. warf auch mit seiner Enzyklika Centesimus annus (1. Mai 1991) die katholische Soziallehre, die einen dritten Weg zwischen kapitalistischer Marktwirtschaft und Sozialismus versucht hat einzuschlagen, in die \u201eMottenkiste der Geschichte\u201c, wie das Martin Rhonheimer (*1950) als katholischer Theologe, als Vertreter von Opus Dei in Wien und Rom und deklarierter Gegner von Papst Franziskus (*1936) in einem Blatt des internationalen Finanzkapitals triumphierend feststellt.20 Der Schweizer Theologe Hans K\u00fcng (*1928) schreibt milde von der Epoche der Restauration, die mit Karol Wojtyla und mit dem von ihm 1981 als Oberinquisitor nach Rom berufenen Joseph Ratzinger begonnen habe.21 In der Gegenwart kann aber Papst Franziskus (*1936), der das Papstamt 50 Jahre nach Pacem in terris angetrete<\/em>n hat, wieder als ein aktiver Mittler eingesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus den DKP-Nachrichten \u00fcbernehmen wir einen Beitrag von Gerhard Oberkofler Im Glauben von Christen wie Jon Sobrino SJ (*1938) ist Jesus von Nazareth (+30 n. u.Z.) \u201eder endg\u00fcltige, verbindliche und eschatologische Mittler des Gottesreiches\u201c, doch habe es vor ihm und nach ihm auch andere Mittler gegeben. 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