{"id":3478,"date":"2017-03-15T00:01:34","date_gmt":"2017-03-14T22:01:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3478"},"modified":"2017-03-15T23:18:20","modified_gmt":"2017-03-15T21:18:20","slug":"glyphosat-wie-ein-gesundheitsrisiko-von-amts-wegen-geleugnet-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3478","title":{"rendered":"Glyphosat &#8211; wie ein Gesundheitsrisiko von Amts wegen geleugnet wird"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: left;\">Am 15.3.2017 wird in Br\u00fcssel ein <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/glyphosat-189.html\" target=\"_blank\">Gutachten <\/a>der\u00a0<strong>Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur ECHA\u00a0<\/strong>vorgelegt, das f\u00fcr die Entscheidung \u00fcber Verbot oder Weiteranwendung von Glyphosat von gro\u00dfer Bedeutung sein soll.<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Im folgenden Gastbeitrag legt Ulf Rassmann die mit Glyphosat (und Monsanto) verbundenen Risiken dar<\/h4>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Glyphosat (Handelsname f\u00fcr N-Phosphonomethylglycin) ist ein Breitbandherbizid, entwickelt und patentiert durch die Firma Monsanto und seit 1974 auf dem Markt. Inzwischen sind die Patente abgelaufen und die Chemikalie wird von zahlreichen Unternehmen produziert und als Unkrautvernichtungsmittel verkauft. Mit der zunehmenden Anwendung gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen mit Glyphosat-Resistenz in der Landwirtschaft hat sich die ausgebrachte Menge enorm vergr\u00f6\u00dfert.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Die biologische Wirkung von Glyphosat besteht in der Blockade des Enzyms 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EPSPS). Dieses Enzym brauchen Pflanzen und eine Vielzahl an Mikroorganismen, um die Aminos\u00e4uren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan zu synthetisieren. Da in Wirbeltieren dieses Enzym nicht vorkommt, meinen die Hersteller, es sei eine f\u00fcr diese Lebewesen unkritische Substanz.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Den resistenten Pflanzen wird anstelle von EPSPS als Ersatzenzym beispielsweise eine Phosphinothricin-Acetyltransferase aus dem Bakterium\u00a0<i>Streptomyces viridochromogenes<\/i>\u00a0eingebaut.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Als am 6. November 1996 das Frachtschiff \u201eIdeal Progress\u201c mit der ersten Ladung gentechnisch ver\u00e4nderter Soja im Hamburger Hafen eintrifft, projizieren Greenpeace-Aktivisten \u201eKein Gen-Soja in unsere Lebensmittel\u201c an die Bordwand. In einer begleitenden Presseerkl\u00e4rung [1] wird auf Studien verwiesen, die zeigen, da\u00df Glyphosat beim Backen nicht abgebaut wird und, da\u00df Glyphosat den Hormonhaushalt beeinflu\u00dft. Die von Monsanto vorgelegten Studien werden als wertlos eingesch\u00e4tzt und die EU wird aufgefordert, vor einer Zulassung, eigene Studien durchzuf\u00fchren, die auch die M\u00f6glichkeit einer allergenen Wirkung mit einschlie\u00dfen sollen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">In der Zwischenzeit sind einige tausende akute Vergiftungsf\u00e4lle (Lungen\u00f6dem, Herz-Kreislauf-Probleme, Nierenversagen) dokumentiert [2]. Obwohl nach \u00a716 Chemikaliengesetz auch in Deutschland diese F\u00e4lle erfa\u00dft werden, gibt das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR) diese Zahlen nach 2007 nicht mehr heraus. Dar\u00fcber hinaus ist eine Vielzahl chronischer Leiden im Zusammenhang mit Glyphosat dokumentiert. Beispielsweise konnte der Arzt Jayasumana die Ursache einer epidemischen Nierenerkrankung auf Sri Lanka mit 400.000 Betroffenen und 20.000 Todesf\u00e4llen aufkl\u00e4ren. Er zeigt die Wirkung von Glyphosat im Grundwasser auf. Glyphosat und sein Abbauprodukt Aminomethylphosphors\u00e4ure (AMPA) l\u00f6sen Schwermetalle aus dem Boden. Diese Schwermetallkomplexe k\u00f6nnen von der Leber nicht entgiftet werden, da durch die Verwandtschaft mit der Aminos\u00e4ure Glycin die \u00fcblichen Reaktionswege nicht ablaufen k\u00f6nnen. Erst in der Niere werden die Schwermetallkomplexe zersetzt und die Metallionen entfalten im Nierengewebe ihre toxische Wirkung [3].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Ergebnisse aus EU-initiierten Studien gibt es bis heute nicht. Viel zu sp\u00e4t sind inzwischen europ\u00e4ische Studienprojekte auf den Weg gebracht worden. Aber allein bis 2014 verzeichnet die US-amerikanische Datenbank PubMed 243 toxikologische Studien von denen 146 toxische Effekte durch Glyphosat aufzeigen [2].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Eine Aufmerksamkeit in den Medien erreichte der franz\u00f6sische Forscher S\u00e9ralini. Seine 2012 publizierten F\u00fctterungsstudien an Ratten ergaben neben toxikologischen Effekten auch Nachweise f\u00fcr die Induktion von Krebs [4]. Kurz nachdem ein ehemaliger Monsanto-Mitarbeiter als Ressortchef f\u00fcr Biotechnologie bei der publizierenden Zeitschrift\u00a0<i>Food an Chemical Toxicology<\/i>\u00a0wurde, kam der R\u00fcckruf. Begr\u00fcndet wurde dieser mit einer Verfehlung der OECD-Richtlinien f\u00fcr Carzinogenit\u00e4tsstudien. S\u00e9ralini hatte die Studie urspr\u00fcnglich auch nur zur Untersuchung der Toxizit\u00e4t geplant [5]. Gleichzeitig mu\u00dften Studien des Monsanto-Mitarbeiters Hammond [6], bei denen die Tiere nur \u00fcber einen k\u00fcrzeren Zeitraum beobachtet wurden aber er zu dem Resultat kam, da\u00df es keine negativen Einfl\u00fcsse gibt, nicht zur\u00fcckgezogen werden. S\u00e9ralinis Studie wurde dann 2014 von\u00a0<i>Environmental Sciences Europe<\/i>\u00a0erneut publiziert.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">W\u00e4hrend man einzelnen renommierten Wissenschaftsjournalen wohl eine interessengeleitete Publikationspraxis vorwerfen darf, werden Tierz\u00fcchter und Bauern mit Realit\u00e4ten konfrontiert. Rinder magern ab, die Fruchtbarkeit sinkt und es kommt vermehrt zu Aborten. Bei Schweinen steigt die Zahl von Mi\u00dfbildungen, z.B. offenes Neuralrohr und verst\u00fcmmelte Gliedma\u00dfen. Die selben Symptome treten auch bei der Landbev\u00f6lkerung in Argentinien auf [7].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/-iMA4HxZ1hc\" width=\"500\" height=\"314\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><strong>===================================================<\/strong><\/p>\n<h3 class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.umweltinstitut.org\/mitmach-aktionen\/kein-persilschein-fuer-glyphosat.html\" target=\"_blank\">Kein Persilschein f\u00fcr Glyphosat! Helfen Sie mit!<\/a><\/h3>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><strong>===================================================<\/strong><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\">Verantwortliche Beh\u00f6rden weisen den Betroffenen auch noch die Schuld zu; sie w\u00fcrden die Anwendungshinweise f\u00fcr Glyphosat mi\u00dfachten und in ihren St\u00e4llen nicht ausreichend f\u00fcr Hygiene sorgen. Es ist eine z\u00e4he Arbeit f\u00fcr Nichtregierungsorganisationen, engagierte Wissenschaftler, Dokumentarfilmer u.a., die Zusammenh\u00e4nge aufzukl\u00e4ren und an die \u00d6ffentlichkeit zu bringen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Trebuchet MS', sans-serif;\"><a href=\"https:\/\/www.boell.de\/de\/2016\/03\/04\/glyphosat-untersuchung-75-prozent-der-deutschen-deutlich-belastet\" target=\"_blank\">Die Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung<\/a>\u00a0hat in einer\u00a0<a href=\"http:\/\/www.urinale.org\/\" target=\"_blank\">Studie<\/a>\u00a0mit 2011 freiwilligen Probanden, die die Untersuchung auch selbst bezahlt haben, nachgewiesen, da\u00df ca. 70% der Bev\u00f6lkerung in Deutschland erheblich mit Glyphosat belastet sind [8].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><!--more--><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Im Juni 2016 w\u00e4re die Zulassung f\u00fcr Glyphosat in der EU ausgelaufen. Die Agrarkonzerne waren an einer erneuten Zulassung f\u00fcr weitere 15 Jahre interessiert. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">F\u00fcr eine Wiedergenehmigung mu\u00df der Inverkehrbringer u.a. nachweisen, da\u00df sein Pestizid nicht krebserregend ist. Bei Wiederzulassungsverfahren kann sich der Inverkehrbringer das EU-Land in dem die Bewertung wissenschaftlicher Studien bez\u00fcglich des Sachverhalts vorgenommen wird, selbst aussuchen. In diesem Fall wurde Deutschland ausgew\u00e4hlt und die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde ist das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR). Den von Monsanto vorgelegten Dossiers schloss sich das BfR in seinem Berichten (Renewel Assesment Report, RAR) an und stellte fest, da\u00df \u201eeine Klassifizierung und Kennzeichnung als Karzinogen vom RMS (reporting member state, also Deutschland, Anm. U.R.) als nicht angemessen betrachtet wird\u201c [9].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Demgegen\u00fcber steht die Monographie der International Agency for Research on Cancer (IARC), eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation WHO, die nach der Bewertung vorliegender Studien, Metaanalysen und Kohorten-Studien sowie Tierversuchen zu dem Resultat kommt: \u201eGlyphosat ist f\u00fcr den Menschen wahrscheinlich krebserregend (Klassifizierung 2A)\u201c [10]. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Da es nat\u00fcrlich verbl\u00fcffend ist, warum das BfR und die IARC zu divergierenden Bewertungen kommen, haben sich Wissenschaftler n\u00e4her mit den Berichten des BfR befa\u00dft. Portier und 93 weitere Kollegen weisen nach, da\u00df das BfR in seinem Bericht (RAR) gegen Prinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens verst\u00f6\u00dft [11]:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Studien zum Zusammenhang zwischen dem non-Hodgkin-Lymphom (vom Lymphsystem ausgehende maligne Erkrankungen) und Glyphosat wurden verworfen, da sie erstens angeblich nicht von allen untersuchten Patienten den Status Raucher\/Nichtraucher angeben und Angaben zu Vorerkrankungen fehlen und zweitens, weil die Betroffenen nicht reinem Glyphosat ausgesetzt waren, sondern Mischungen mit weiteren Stoffen (wie es in handels\u00fcblichen Pr\u00e4paraten normal ist). <a href=\"https:\/\/www.global2000.at\/sites\/global\/files\/Gutachten%20Prof.%20Greiser_Glyphosat-Studien.pdf\" target=\"_blank\">Greiser [12] <\/a>weist darauf hin, da\u00df es sich dabei um eine systematische Falschauslegung handelt, da die angeblich fehlenden Daten erhoben und publiziert wurden und Ma\u00dfst\u00e4be, die f\u00fcr Tierversuche gelten, nicht auf epidemiologische Studien \u00fcbertragen werden d\u00fcrfen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Bei der Neubewertung von Tierstudien wurden zu statistischen Auswertungen historische Kontrollgruppen herangezogen, obwohl aktuellere Daten vorlagen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Es wurden Studien zitiert, die nicht offengelegt wurden. Auch die Autorenschaft wird verschwiegen, soda\u00df der in der Wissenschaft \u00fcbliche Informationsaustausch, R\u00fcckfragen und Diskussionen nicht m\u00f6glich waren und sind.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Nachgewiesene chromosomale Sch\u00e4digungen beim Menschen und bei Kulturen menschlicher Zellen wurden komplett verschwiegen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Der Zusammenhang zwischen oxidativem Stress, ausgel\u00f6st durch Glyphosat und AMPA, und der Induktion von Krebs wurde negiert.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Selbst nach den vom BfR eingestandenen begrenzten Wahrscheinlichkeiten, m\u00fc\u00dfte Glyphosat nach Europ\u00e4ischen Regularien, auf die sich das BfR stets beruft, als \u201ewahrscheinlich krebserregend (Klassifizierung 1B)\u201c eingestuft werden.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Das BfR geht nicht offen mit Interessenskonflikten von Autoren um.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Clausing kommentiert das so: \u201c&#8230;im besten Fall war es schlampige Arbeit beim BfR, im schlimmsten Fall der `selektive Blick&#8216; der Industrie.\u201c [13].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Im Juni 2016 hat die EU-Kommission die Zulassung von Glyphosat um 18 Monate verl\u00e4ngert. Eigentlich sollten es 15 Jahre sein. Da einige EU-Mitgliedsstaaten protestierten, kam weder im EU-Fachausschuss noch im Berufungsausschuss eine Mehrheit daf\u00fcr, aber auch nicht dagegen zustande. Deshalb fiel die alleinige Entscheidung der EU-Kommission zu. In den 18 Monaten soll die EU-Chemikalienagentur eine neue Studie vorlegen [14].<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/themen\/landwirtschaft\/pestizide\/glyphosat\/glyphosat-zulassung-unsere-anzeige-gegen-monsanto-bfr-und-efsa.html\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">Acht europ\u00e4ische Umweltschutzorganisationen, darunter das Umweltinstitut M\u00fcnchen und PAN Germany, haben unter Federf\u00fchrung der \u00f6sterreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 Anzeige gegen Monsanto und die Zulassungsbeh\u00f6rden wegen Unterdr\u00fcckung von Informationen und Falschauslegung wissenschaftlicher Studien gestellt [15].<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[1] Greenpeace: Roundup Ready Soybean, v.i.S.d.P. J\u00f6rg Neumann, November 1996<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[2] S. Haffmans et.al.: Roundup &amp; Co &#8211; Untersch\u00e4tzte Gefahren, Agrarkoordination \u00ac FIA e.V. und Pestizid Aktions-Netzwerk e.V., Hamburg, Dezember 2014<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[3] C. Jayasumana et.al.: Glyphosate, Hard Water and Nephrotoxic Metals: Are they the Culprits Behind the Epidemic of Chronic Kidney Disease of Unknown Etiology in Sri Lanka?, Int. J. Environ. Res. Public Health, 2014,11, 2125-2147<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[4] G.-E. S\u00e9ralini et.al.: Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize, Food and Chemical Toxicology 50(2012) 4221-4231, retracted 2014<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[5] G.-E. S\u00e9ralini et.al.: Conclusivness of toxicity data and double standards, Food and Chemical Toxicology 69(2014) 357-359<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[6] B. Hammond et.al.: Results of a 13 week safety assurance study with rats fed grain from glyphosate tolerant corn, Food and Chemical Toxicology 42(2004) 1003-1014<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[7] A. Rummel: Film: Tote Tiere, kranke Menschen, MDR\/ARTE 2015<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[8] <a href=\"http:\/\/www.urinale.org\/\" target=\"_blank\">M. Kr\u00fcger et.al.: Nachweis von Glyphosat im Urin freiwilliger, selbstzahlender Studienteilnehmer &#8211; \u201eUrinale 2015\u201c, Heinrich B\u00f6ll Stiftung 2016<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[9]<a href=\"https:\/\/www.global2000.at\/sites\/global\/files\/Analyse%20Dr.%20Peter%20Clausnig.pdf\" target=\"_blank\"> P. Clausing: Analyse zur Darstellung und Bewertung von f\u00fcnf Krebsstudien an M\u00e4usen im Rahmen des Wiedergenehmigungsverfahrens des Wirkstoffs Glyphosat, PAN Germany, Hamburg 2016<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[10] IARC Monograph 112 Glyphosat, 2015<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[11] C.J. Portier et.al.: Differences in the carcinogenic evaluation of glyphosate between the International Agency for Research on Cance (IARC) and the European Food Safety Authority (EFSA), J Epidemiol Community Health Month 2016 Vol 0 No 0, 1-5<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[12] <a href=\"https:\/\/www.global2000.at\/sites\/global\/files\/Gutachten%20Prof.%20Greiser_Glyphosat-Studien.pdf\" target=\"_blank\">E. Greiser: Gutachten zu epidemiologischen Studien zum m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen der Exposition mit Glyphosat-haltigen Herbiziden und Non-Hodgkin-Lymphomen bzw. St\u00f6rungen der menschlichen Fortpflanzung im Zusammenhang mit Bewertungen des Bundesinstituts f\u00fcr Risikobewertung der Bundesrepublik Deutschland und der European Food Safety Authority, Universit\u00e4t Bremen Zentrum f\u00fcr Sozialpolitik, April 2016<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[13] P. Clausing: The Glyphosate Renewal Assesment Report, An Analysis of Gaps and Deficiences; PAN Germany, Campact<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[14] http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2016-06\/eu-kommission-verlaengert-glyphosat-zulassung (15.01.2017)<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/themen\/landwirtschaft\/pestizide\/glyphosat\/glyphosat-zulassung-unsere-anzeige-gegen-monsanto-bfr-und-efsa.html\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">[15] http:\/\/www.umweltinstitut.org\/themen\/landwirtschaft\/pestizide\/glyphosat\/glyphosat-zulassung-unsere-anzeige-gegen-monsanto-bfr-und-efsa.html (21.01.2017)<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><strong>===================================================<\/strong><\/p>\n<h3 class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.umweltinstitut.org\/mitmach-aktionen\/kein-persilschein-fuer-glyphosat.html\" target=\"_blank\">Kein Persilschein f\u00fcr Glyphosat! Helfen Sie mit!<\/a><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>===================================================<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15.3.2017 wird in Br\u00fcssel ein Gutachten der\u00a0Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur ECHA\u00a0vorgelegt, das f\u00fcr die Entscheidung \u00fcber Verbot oder Weiteranwendung von Glyphosat von gro\u00dfer Bedeutung sein soll. 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