{"id":3780,"date":"2017-04-24T19:42:52","date_gmt":"2017-04-24T17:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3780"},"modified":"2017-04-25T07:55:58","modified_gmt":"2017-04-25T05:55:58","slug":"lenin-kennen-lernen-prof-dr-heinz-karl-lenin-aktueller-denn-je-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3780","title":{"rendered":"Lenin kennen lernen! &#8211; Prof. Dr. Heinz Karl: Lenin \u2013 aktueller denn je! (1)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #008000;\">Den 100. Jahrestag der Gro\u00dfen Sozialistischen Oktoberrevolution verstehen wir Berliner Freidenker als geistige Herausforderung. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Das tiefere Begreifen der Geschichte gibt uns Wissen, Optimismus und neue Kraft in den K\u00e4mpfen unserer Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Im Zentrum der Oktoberrevolution und der ersten Jahre der Sowjetmacht stand Lenin. Wir wollen Lenin wieder und tiefer und auch neu zu entdecken.\u00a0Den Anfang haben wir mit einer Freidenkergespr\u00e4chsrunde gemacht, von der es ein Video gibt \u2013<span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3611\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/span>. Danach ver\u00f6ffentlichten wir einen Beitrag von Dr. Hermann Wollner &#8211;<span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.berlin.freidenker.org\/?p=3670\" target=\"_blank\">\u00a0hier<\/a>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Heute setzen wir unsere Reihe &#8222;Lenin kennen lernen&#8220; fort mit dem ersten geringf\u00fcgig gek\u00fcrzten (und umformatierten) Teil eines <strong>Vortragstextes des Historikers Prof. Dr. Heinz Karl<\/strong> aus Anlass des 90. Todestages von W. I. Lenin.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Lenin \u2013 aktueller denn je!<\/h3>\n<p>&#8230; Lenins Erben, zu denen ja auch wir uns z\u00e4hlen, kranken an dem Ungl\u00fcck, dass sie wiederholt und in entscheidenden Situationen es nicht vermochten, im Denken und Handeln Lenins Ma\u00dfst\u00e4ben gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Dabei wurde Lenins Genialit\u00e4t \u2013 in Theorie und Praxis -, die ihn als &#8211; bis heute \u2013 Einzigen an die Seite seiner gro\u00dfen Vorbilder Karl Marx und Friedrich Engels stellt, schon von seinen Zeitgenossen und Mitstreitern klar erkannt und gew\u00fcrdigt. Clara Zetkin \u2013 eine der dazu Berufensten \u2013 hob wenige Tage nach seinem Ableben in der \u201ePrawda\u201c das ihn besonders Auszeichnende hervor: <em>\u201eLenin war keineswegs in dem Sinne der genialste Sch\u00fcler von Marx, da\u00df er marxistische Formeln nachbetete, sondern im besten Sinne des Wortes, im Sinne der progressiven und sch\u00f6pferischen Entwicklung der Marxschen Ideen. Lenin war der gr\u00f6\u00dfte Marxist der Tat.\u201c<\/em>(1) Und an anderer Stelle erg\u00e4nzend: <em>\u201eLenin war nie der Gefangene seiner Formeln \u2026 und er beugte nie die Kr\u00e4fte des lebendigen, sch\u00f6pferischen Lebens unter die Macht von toten Buchstaben.<\/em>\u201c (2)<\/p>\n<p>Auf der Gedenksitzung des II. Sowjetkongresses der UdSSR am 26. Januar 1924 betonte sie eine weitere entscheidende Seite seiner Pers\u00f6nlichkeit: <em>\u201eEin Riese, ragte er \u00fcber die Knirpse jener b\u00fcrgerlichen wie reformistischen \u201aRealpolitik\u2018 empor, f\u00fcr die der kleine Tageserfolg der angebetete G\u00f6tze ist und der Verrat von Grunds\u00e4tzen der Anfang, das A und O aller Politik. Lenin hat in vorbildlicher Weise gezeigt, wie man Politik macht, ohne aufzuh\u00f6ren, Kommunist zu sein, wie man sich dadurch t\u00e4glich mit den Massen verbindet und mehr macht als Politik, n\u00e4mlich Geschichte. Lenin war bei all seinem Glauben an das Endziel der gr\u00f6\u00dfte, der genialste Realpolitiker aller Zeiten und L\u00e4nder.\u201c<\/em> (3) Wie wahr \u2013 und wie aktuell!<\/p>\n<p>Und der f\u00fchrende englische Kommunist Theodor Rothstein schrieb 1924: \u201e<em>Aber worin Lenin absolut selbst\u00e4ndig ist, worin er durchaus keine Vorl\u00e4ufer hat, und worin also die Originalit\u00e4t seines Denkens und die Gewalt seines Willens in der intensivsten Weise zum Ausdruck kamen, das ist die Sch\u00f6pfung und die Idee des Sowjetstaates.<\/em>\u201c (4)<\/p>\n<p><strong>1. Lenin \u00fcber die sozialistische Gesellschaft, insbesondere den sozialistischen Staat<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Lenins bedeutendste Leistung als Politiker und Theoretiker bestand wohl darin, dass er \u2013 und darauf heben Clara Zetkins und Theodor Rothsteins w\u00fcrdigende Worte vor allem ab \u2013 f\u00fchrend voranging bei der Errichtung der sozialistischen Macht und den tastenden Versuchen, den konkreten Weg zu sozialistischen Umgestaltungen zu finden, dabei st\u00e4ndig die praktischen Erfahrungen verallgemeinernd, die Fehler und Misserfolge offen und produktiv kritisierend. In seinem im August\/September 1917, in der Illegalit\u00e4t nach der Niederschlagung der Juli-Demonstration, verfassten Werk \u201eStaat und Revolution\u201c umriss er \u2013 ankn\u00fcpfend an Marx\u2018 Analyse der Pariser Kommune \u2013 ein grundlegendes methodologisches Prinzip zur Kl\u00e4rung der Frage, was denn konkret an die Stelle der reaktion\u00e4ren b\u00fcrgerlichen Klassenherrschaft, ihrer Strukturen und ihres Apparates treten solle: <em>\u201eOhne sich auf Utopien einzulassen, erwartete Marx von den Erfahrungen der Massenbewegung eine Antwort auf die Frage, welche konkreten Formen diese Organisation des Proletariats als herrschende Klasse annehmen wird \u2026\u201c <\/em><span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.max-stirner-archiv-leipzig.de\/dokumente\/LW25.pdf\" target=\"_blank\">(Lenin, Werke Band 25, <\/a><\/span>S.430)\u00a0Nicht \u201eVisionen\u201c und \u201eUtopien\u201c, ideologiegepr\u00e4gte \u201eErz\u00e4hlungen\u201c und abstrakte Gedankenspiele \u00fcber \u201eTransformationen\u201c waren Lenins (wie Marx\u2018) Ansatz, sondern die historisch-konkrete gesellschaftliche Realit\u00e4t, das Agieren der Massen und deren reale Erfahrungen.\u00a0Diesem Prinzip folgte Lenin auch an allen weiteren Wendepunkten der gesellschaftlichen Entwicklung.<\/p>\n<p>Der traditionelle b\u00fcrgerliche Parlamentarismus k\u00f6nne die notwendigen grundlegenden gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen nicht bewirken, nicht \u00fcber den Kapitalismus hinaus f\u00fchren, denn \u201e<em>die eigentlichen \u201aStaatsgesch\u00e4fte werden hinter den Kulissen abgewickelt und von den Departements, Kanzleien und St\u00e4ben verrichtet. In den Parlamenten wird nur geschwatzt, speziell zu dem Zweck, das \u201aniedere Volk\u2018 hinters Licht zu f\u00fchren.\u201c<\/em> (Ebenda S. 436)\u00a0<em>\u00a0<\/em>Doch warnt Lenin zugleich davor, sich in anarchistische Sackgassen zu verlaufen: <em>\u201eOhne Vertretungsk\u00f6rperschaften k\u00f6nnen wir uns eine Demokratie nicht denken, auch die proletarische Demokratie nicht \u2026\u201c<\/em> (Ebenda S. 437)<\/p>\n<p>Die konkrete Antwort 1917 gaben eben die \u201eErfahrungen der Massenbewegung\u201c, die Sowjets, die Arbeiter- und Soldatenr\u00e4te, und dies nicht nur in Russland, sondern auch in Deutschland und anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Bereits in \u201eStaat und Revolution\u201c traf Lenin die eminent wichtige Einsch\u00e4tzung, dass dieser neue proletarische, sozialistische Staat <em>\u201ebereits ein \u00dcbergangsstaat, kein Staat im eigentlichen Sinne mehr\u201c <\/em>(Ebenda, S 477)\u00a0sei. Er kn\u00fcpfte dabei an die Feststellung von Friedrich Engels an, dass die Pariser Kommune <em>\u201eschon kein Staat im eigentlichen Sinne mehr war\u201c<\/em> (Ebenda, S. 453\/454)<em>,<\/em>\u00a0weshalb Engels es f\u00fcr besser hielt, statt Staat lieber von \u201eGemeinwesen\u201c zu sprechen. F\u00fcr besonders wichtige Aspekte dieses neuen, sozialistischen Staates hielt Lenin zum einen die breite Einbeziehung der werkt\u00e4tigen B\u00fcrger in seine T\u00e4tigkeit, zum anderen die \u00dcberwindung der \u00fcberkommenen b\u00fcrokratischen Strukturen und des B\u00fcrokratismus.<\/p>\n<p>Es war eines der schwerwiegendsten Defizite der Entwicklung der Sowjetgesellschaft, dass es \u2013 aus objektiven und subjektiven Gr\u00fcnden \u2013 nicht gelang, diesen prinzipiellen, lebenswichtigen Forderungen Lenins gerecht zu werden, dass dieses Defizit mit den Jahren und Jahrzehnten nach Lenins Tod nicht verringert, sondern vergr\u00f6\u00dfert wurde und entscheidend zum Niedergang und Zusammenbruch der Sowjetordnung beitrug. In ihrem bereits zitierten Prawda-Artikel vom 24. Januar 1924 unterstrich Clara Zetkin die objektive historische Problematik und zugleich die entscheidende Bedeutung der klaren, realistischen Sicht Lenins auf dieses Dilemma: <em>\u201eMehr als irgend jemand sah und verstand er die ungeheure historische Tragik der proletarischen Revolution in Ru\u00dfland, die im Widerspruch zwischen dem leidenschaftlichen revolution\u00e4ren Willen zum Kommunismus und den zur\u00fcckgebliebenen objektiven Bedingungen besteht.<\/em>\u201c (10)<\/p>\n<p>Lenin hielt den Anfang der 20er Jahre existierenden sowjetischen Staatsapparat f\u00fcr unf\u00e4hig, auf sozialistische Weise zu arbeiten, sozialistische Demokratie zu realisieren. Er kennzeichnete ihn nicht nur als <em>\u201eeinen Arbeiterstaat mit b\u00fcrokratischen Ausw\u00fcchsen\u201c (<\/em><span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.red-channel.de\/LeninWerke\/LW32.pdf\" target=\"_blank\">Lenin, Werke Band 32,<\/a><\/span> S. 32),\u00a0sondern stellte fest, dass der Staatsapparat <em>\u201evom Zarismus \u00fcbernommen und nur ganz leicht mit Sowjet\u00f6l gesalbt\u201c<\/em> <span style=\"color: #ff0000;\">(<a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.max-stirner-archiv-leipzig.de\/dokumente\/LW36.pdf\" target=\"_blank\">Werke Band 36<\/a>,<\/span> S. 591) worden sei.\u00a01923 wandte er sich entschieden gegen eine \u201e<em>Konservierung unseres Apparats in derselben geradezu unm\u00f6glichen, geradezu unanst\u00e4ndigen vorrevolution\u00e4ren Gestalt, in der er auch heute noch besteht\u201c<\/em> <span style=\"color: #ff0000;\">(<a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.red-channel.de\/LeninWerke\/LW33.pdf\" target=\"_blank\">Werke Band 33,<\/a><\/span> S. 470). Aus diesen Gr\u00fcnden hatte Lenin schon in der Gewerkschaftsdiskussion Ende 1920 eingesch\u00e4tzt, der gegenw\u00e4rtige Sowjetstaat sei \u201e<em>derart beschaffen, da\u00df das\u00a0in seiner Gesamtheit organisierte Proletariat sich sch\u00fctzen mu\u00df\u201c<\/em>, dass der <em>\u201eSchutz der Arbeiter gegen\u00fcber ihrem Staat\u201c <\/em>(Werke, Band 32, S. 7<em>)\u00a0<\/em>notwendig sei.<\/p>\n<p>Lenin f\u00fchrte einen prinzipiellen und angestrengten Kampf gegen diese Zust\u00e4nde, weil ihm klar war, dass es hier um die politischen Potenzen der sozialistischen Macht, um das Verh\u00e4ltnis zwischen der Macht und den Massen \u2013 um ein existenzielles Problem der sozialistischen Entwicklung ging. Ein H\u00f6hepunkt dieses Kampfes war die sogenannte Gewerkschaftsdiskussion Ende 1920. Sie entsprang daraus, dass sich mit dem Ende des B\u00fcrgerkrieges nicht nur die M\u00f6glichkeit, sondern auch die dringende Notwendigkeit ergab, mit den Notl\u00f6sungen und Zwangsma\u00dfnahmen des sogenannten \u201eKriegskommunismus\u201c Schluss zu machen und zu Beziehungen zwischen dem Staat, den verschiedenen Klassen und Schichten, der Wirtschaft, den B\u00fcrgern und ihren Organisationen zu kommen, die den sozialistischen Prinzipien und der Sowjetverfassung voll gerecht werden. Das betraf insbesondere auch die Gewerkschaften.<\/p>\n<p>Die Debatte entz\u00fcndete sich besonders daran, dass Leo Trotzki vorschlug, die Gewerkschaften \u201edurchzur\u00fctteln\u201c und zu \u201emilitarisieren\u201c. Als Sache der Gewerkschaften betrachtete er nicht den Schutz der materiellen und geistigen Interessen der Arbeiterklasse (Ebenda S. 6), den <em>\u201eKampf um bessere Arbeitsbedingungen \u2026, sondern um die Arbeiterklasse zu Produktionszwecken zu organisieren, zu erziehen, zu disziplinieren, zu verteilen \u2026\u201c<\/em> (16) Gefragt seien nicht mehr \u201eGewerkschaften des tradeunionistischen Typus\u201c, sondern \u201edie gewerkschaftlich-produktionelle Organisation der Arbeiterklasse\u201c (17) nach dem Vorbild der 1919\/1920 zeitweilig in Arbeitsarmeen umgewandelten Verb\u00e4nde der Roten Armee (18). Diese Aufgabenstellung wurde verbunden mit b\u00fcrokratisch-zentralistischen Vorstellungen vom System und den Methoden der Leitung.<\/p>\n<p>Lenin setzte sich mit Trotzkis Konzept prinzipiell auseinander, kritisierte es als <em>\u201eeine Politik des b\u00fcrokratischen Herumzerrens an den Gewerkschaften\u201c<\/em> (Ebenda S. 26)<em>. <\/em>Dem Wesen nach ginge es um <em>\u201edie Methoden des Herangehens an die Massen, der Gewinnung der Massen, der Verbindung mit den Massen<\/em>\u201c (Ebenda, S. 5.).<em>\u00a0<\/em>Es setzte sich die Leninsche Orientierung durch, <em>\u201ein den Arbeiterorganisationen den Demokratismus (zu) erweitern\u201c<\/em> und \u201e<em>dem Kampf gegen den B\u00fcrokratismus gr\u00f6\u00dfte Aufmerksamkeit (zu)zuwenden<\/em>\u201c (Ebenda, S. 95).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>(Der Vortrag von Prof. Dr. Heinz Karl ist ver\u00f6ffentlicht im <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/fileadmin\/download\/geschichtskorrespondenz\/2014\/geschichtskorrespondenz_mai2014.pdf\" target=\"_blank\">Mitteilungsblatt Mai 2014 der Geschichtskorrespondenz<\/a>. Dort sind auch alle hier nicht \u00fcbernommenen Quellenangaben zu finden. Die Quellenangaben zu Werken Lenins haben wir direkt verlinkt, um das Auffinden zu erleichtern.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den 100. Jahrestag der Gro\u00dfen Sozialistischen Oktoberrevolution verstehen wir Berliner Freidenker als geistige Herausforderung. Das tiefere Begreifen der Geschichte gibt uns Wissen, Optimismus und neue Kraft in den K\u00e4mpfen unserer Zeit. Im Zentrum der Oktoberrevolution und der ersten Jahre der Sowjetmacht stand Lenin. 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