Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Keine Demo unter den Losungen der Soros Stiftung! Keine Demo mit den Kriegstreibern von „adopt a Revolution“!

Dienstag, 09. Oktober 2018 von Webredaktion

Kaum ist die Soros-Stiftung nach Berlin umgezogen, wird eine Massenkundgebung unter ihren Parolen inszeniert. Wir geben im folgenden eine Zusammenfassung von Doris Pumphrey wieder:

Am 13. Oktober 2018 findet in Berlin eine Massendemonstration statt unter dem Motto:  #unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!
Sie wird von vielen unterschiedlichen Organisationen unterstützt. Eine freundliche Medienöffentlichkeit ist bei der politischen Palette der Unterstützer zu erwarten. Die verschiedenen Probleme, die im Aufruf angesprochen sind, werden natürlich viele Menschen zur Teilnahme anregen, die sich Sorgen machen über die Entwicklung im Lande.
Offensichtlich höchst professionell und aufwendig vorbereitet, stellen die Organisatoren kostenlos vorgefertigte Plakate, Aufkleber, Flyer etc. zur Verfügung, die an verschiedenen Orten in Berlin selbst in großen Mengen abgeholt werden können.
Abgesehen von Einzelteilnehmern und Gruppen, die das Thema Krieg/Frieden in die Demonstration tragen wollen, spielt es im Aufruf keine Rolle. (Wäre wohl auch schwierig bei Erstunterzeichnern wie z.B. „adopt-a-revolution“ die den Krieg („Revolution“) in Syrien unterstützen.
Fluchtursachen werden erst gar nicht benannt und Menschen, die vor den Kriegen und den Auswirkungen der kriminellen EU-Handelsbedingungen fliehen, rücken ins Blickfeld der Aufrufenden erst, wenn sie versuchen EU-Länder zu erreichen. Dann brauchen sie „Solidarität statt Ausgrenzung“. Und deshalb müssen natürlich auch die Grenzen weg:
Für eine offene und freie Gesellschaft!“
Abgesehen davon, dass der Aufruf wie ein Gegenpol zum Gründungsaufruf für die linke Sammlungsbewegung „aufstehen“ wirkt, ergeben sich durchaus noch andere Assoziationen.

Offene Gesellschaft“ – „Open Society“

Offene Grenzen und „welcome refugees“ in Europa sind ein ganz besonderes Anliegen des US-Milliardärs George Soros. Seine Stiftung für eine offene Gesellschaft – Open Society Foundations (OSF) – wurde nach Berlin eingeladen und ist inzwischen hier angekommen:

Für den OSF-Regionaldirektor für Europa, Jordi Vaquer, fühlte sich „die Entscheidung für Berlin schon nach wenigen Tagen absolut richtig an. „Wir wurden von vielen Akteuren sehr herzlich empfangen.“ Die nächste Herausforderung für das Team der Open Society Foundations sei es, inhaltlich an die Debatten vor Ort anzuknüpfen. „Berlin hat viele Schichten“, meint Vaquer. Hier werde über Migration und Gentrifizierung diskutiert, aber auch über die Zukunft Europas und die Rolle Deutschlands in der Welt intensiv nachgedacht. Das biete viele neue Ansatzpunkte und Möglichkeiten für die Stiftungsarbeit.“
„Wir haben schon vor eineinhalb Jahren ganz bewusst die Entscheidung getroffen, nach Berlin zu kommen“, so Jordi Vaquer. „Wir wollten hier ein Büro gründen, um uns mit der lokalen Szene zu vernetzen, mit anderen Stiftungen, NGOs, Aktivisten und Think-Tanks.“
Da können sich die Organisationen und Gruppen in Berlin, die ihre Unabhängigkeit von großzügigen offenen und verdeckten finanziellen Zuwendungen der Open Society, deren Frontorganisationen und willfährigen Helfer, und damit ihre politische Souveränität bewahren wollen, in Zukunft warm anziehen.

Die Stiftung für eine offene Gesellschaft hat inzwischen auch eine deutsche Internet-Seite.

Den „Neuanfang in Berlin“ beschreibt die Internetseite „So tickt deutschland“. Und im dort eingebetteten Video erklärt George Soros seine Mission: „Offene Gesellschaft zu verstehen ist das eine. Etwas anderes ist es offene Gesellschaften zu schaffen oder zu stärken.“
George Soros sorgt sich deshalb natürlich sehr um Flüchtlinge und Migranten in Europa und will sich für sie ganz besonders einsetzen
:
Why Europe Must Embrace Its Refugees
https://www.opensocietyfoundations.org/voices/why-europe-must-embrace-its-refugees

Understanding Migration and Asylum in the European Union
https://www.opensocietyfoundations.org/explainers/understanding-migration-and-asylum-european-union

Es gibt inzwischen unzählige Artikel über George Soros, seine großzügige finanzielle Unterstützung von NGO’s, Aktivisten und Akteuren, PR und mediengerecht ausgestatteten Demonstrationen bis hin zu Farbenrevolutionen in vielen Ländern, um die Unzufriedenheit und Unruhen in eine neoliberale Richtung zu lenken und zu kontrollieren. Auch hierzulande werden seine Bemühungen auf fruchtbaren Boden fallen, vor allem bei den „Gefühlslinken“ des urbanen Bildungsbürgertums. Der Zustand „linker oder progressiver“ Kräfte in den USA lässt grüßen.

Im August 2016, veröffentlichten die NachDenkSeiten einen interessanten Artikel zu Enthüllungen über George Soros und seine Methoden:
Die Demokratie des George Soros
https://www.nachdenkseiten.de/?p=34805

Darum geht es auch in diesem kurzen Bericht und Video vom April 2018: https://deutsch.rt.com/international/68704-open-society-von-george-soros-zieht-nach-berlin/

Nachbemerkung:

Von verschiedener Seite wurden wir darauf hingewiesen, daß Frau S. Bonath in einem facebook-Eintrag unter anderem folgendes schrieb:

“ … Auch der Freidenker-Verband driftet schnurstracks nach rechts ab. Weil die Soros-Stiftung am 4. Oktober in Berlin ihre Arbeit aufgenommen habe, sei die Demo #unteilbar von dem Milliardär finanziert, behauptet hier Doris Pumphrey, ohne einen Beleg zu bringen. …“

Bezogen auf diesen Beitrag: https://www.berlin.freidenker.org/?p=4931

Dazu ist folgendes anzumerken:

Den Beleg muss Doris Pumphrey gar nicht bringen, denn sie hat die Behauptung nicht aufgestellt, die Demonstration „#unteilbar“ sei von Soros finanziert. Als Journalistin sollte Bonath wissen, was eine „Behauptung“ ist – oder muss sie erst lesen lernen? Auch so entstehen fake-news.

Allerdings wurde auch in der Vorbemerkung des Berliner Freidenkerverbandes diese Behauptung nicht aufgestellt, sondern nur das Offensichtliche ausgesprochen, das „Unteilbar“ unter den Parolen der Soros-Stiftungen läuft.

Alternative Einheitsfeier – Achtung: Neuer Ort!

Montag, 01. Oktober 2018 von Webredaktion

»Die Würde des Menschen ist unantastbar«

3. Oktober 2018 – 10.00-12.00 Uhr

»Alternative Einheitsfeier 2018«

Die Protestveranstaltung des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V.

Programm

Es sprechen:

Dr. Matthias Werner, Präsident des OKV e.V.;

RA Hans Bauer, Vizepräsident des OKV und Vorsitzender des

Gesellschaft zur Rechtlichen und humanitären Unterstützung e.V.;

Martina Dost, Vorstandsmitglied der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.; Es wirken mit:

Isabel Neuenfeldt, Moderatorin, Sängerin und Schauspielerin sowie

Erich Schaffner, Rezitator und Schauspieler mit Georg Klemp am Piano.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der

Tageszeitung »junge Welt«

Die Protestveranstaltung findet statt am 3. Oktober 2018 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin, 15366 Neuenhagen,

Hauptstraße 2. Einlass ab 9.00 Uhr und damit die Gelegenheit für interessante Gespräche. Informationstische mit Büchern und Dokumentationen laden zum Verweilen ein.

Der Veranstaltungsort ist zu erreichen mit der S-Bahn Linie 5 bis zur Haltestelle Neuenhagen (S-Bahn Tarifzone C). Das Bürgerhaus befindet sich ca. 400m entfernt vom S-Bahnhof.

Kostenloses Parken nahe dem Bürgerhaus ist möglich.

Karten für diese Veranstaltung können ab 1. August 2018 telefonisch oder schriftlich bestellt oder in den unten stehenden Geschäftsstellen erworben werden.

Unkostenbeitrag: 5,- Euro

Bestellung und Verkauf über die Geschäftsstellen von: OKV e. V. – Bestellung über E-Mail: redaktion@okv-ev.de (24-Stunden-Bestellung)

GBM e. V. – Montag bis Donnerstag, 9–16 Uhr, Franz-Mehring-Platz 1 (nd-Gebäude), 10243

Berlin, Raum 630; Tel.: 030/2978 4688. Fax: 030/2978 4689 E-Mail: gbmev@t-online.de

GRH e. V. – Dienstag und Donnerstag, 9–16 Uhr, Franz-Mehring-Platz 1 (nd-Gebäude),

10243 Berlin, Raum 342; Tel.: 030/29784225, E-Mail: verein@grh-ev.org

ISOR e. V. – Dienstag und Donnerstag, 9–16 Uhr, Franz-Mehring-Platz 1 (nd-Gebäude), 10243 Berlin, Raum 318; Tel.: 030/29784315, E-Mail: ISOR-Berlin@t-online.de

Erwerb auch über die weiteren im OKV organisierten Vereine, Freundeskreise und sozialen Bündnisse.

Restkarten sind am Tag der Veranstaltung im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin, Hauptstr. 2, 15366 Neuenhagen erhältlich.

Wir trauern um Alexander Sachartschenko

Montag, 03. September 2018 von Webredaktion

Wir trauern mit den Menschen in der Volksrepublik Donezk um

Ministerpräsident Alexander Sachartschenko

Alexander Sachartschenko wurde am 31.08.2018 Opfer eines terroristischen Attentats im Stadtzentrum von Donezk. Er war Führer des antifaschistischen Widerstands im Donbass gegen die Kiewer Junta, die in einem Staatsstreich 2014 mit westlicher Unterstützung in der Ukraine die Macht ergriff. Er organisierte die Verteidigung gegen die faschistischen Bataillone, die ihren mörderischen Terror gegen die verfassungstreue Bevölkerung in der Ostukraine richteten und Tausende ermordet und in die Flucht getrieben haben.

Wir ehren sein Andenken und versichern der Bevölkerung des Donbass und allen ukrainischen Patrioten unserer internationalistischen Solidarität.

Klaus Hartmann
Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

VERPFLICHTUNG FÜR FRIEDEN UND VÖLKERFREUNDSCHAFT – SOLIDARITÄT MIT DEM DONBASS!

Montag, 03. September 2018 von Webredaktion

Die Berliner Freidenker laden herzlich ein zur ersten Runde nach der Sommerpause „Berliner Freidenker im Gespräch“.

Sie steht unter dem Motto:

VERPFLICHTUNG FÜR FRIEDEN UND VÖLKERFREUNDSCHAFT – SOLIDARITÄT MIT DEM DONBASS!

Wir treffen uns wieder zum gewohnten Termin am gewohnten Ort.

Wann: Mittwoch, 12.September 2018, 18 Uhr

Wo: Kieztreff Wedding, Stralsunder Straße 6, 13355 Berlin

Als Gast freuen wir uns, Liane Kilinc begüßen zu dürfen. Liane ist Vorsitzende des Vereins Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. – мост мира –

Mit Liane wollen wir der Frage nachgehen: Was heißt heute praktische Solidarität? Welche politischen und professionellen Voraussetzungen muß humanitäre Arbeit erfüllen, um über moralische Appelle und karitative Wirkungslosigkeit hinauszugehen?

Unsere Berliner Veranstaltungen sehen wir als öffentliche Beiträge, um unser Freidenker-Verbandsmotto „Wie wollen wir leben?“ gemeinsam mit Inhalt zu erfüllen.

„Wie wollen wir leben?“ – das herauszufinden erfordert in der jetzigen Lage imperialistischer Kriege, Sanktionen und Vorbereitung neuer Aggressionen auch Antworten auf die Frage „Wie können wir helfen?“ und „Wem müssen wir helfen?“.

Seit 2015 unterstützt die „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.“ die Menschen in Kriegsgebieten. Warum sie das tun, welche Entscheidungen sie dabei zu treffen haben, um wirksame Hilfe zu leisten, und welche enormen politischen Widerstände dabei zu überwinden sind – das wollen wir mit Liane Kilinc diskutieren.

Wir werden diesem Thema am Beispiel der Solidaritätsarbeit mit den Volksrepubliken im Donbass und ihrer heldenhaften leidgeprüften Bevölkerung nachgehen. Hier leistet die Friedensbrücke seit Jahren eine vorbildliche, aber von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene humanitäre Arbeit. Ob Lieferung von Hilfsgütern, Evakuierung von Kindern aus dem Kriegsgebiet, Betreuung dieser durch die Kriegserfahrung und die Barbarei der ukrainischen Faschisten traumatisierten Kinder – die Arbeit der Friedensbrücke geschieht vor Ort, im Donbass. Alle Hilfsleitungen erfolgen im direkten Kontakt und werden nicht über Dritte organisiert.

Nach dem Anschauen eines kurzen Films, der die Arbeit des Vereins Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. im Donbass vorstellt, wird uns Liane Einblick in diese Arbeit geben. Wir wollen diskutieren, welche Widerstände zu überwinden sind, wenn die Solidarität aus einem imperialistischen Land heraus erfolgt, für das die Unterstützung der faschistischen Kräfte und der neuen NATO-Ostfront Staatsräson ist.

Wenn es ihr Terminkalender erlaubt, werden wir uns außerdem freuen, auch die Freunde von der Alternativen Presseschau zu begrüßen, die seit vier Jahren täglich über den Donbass informiert.

 

Die „Weißhelme“ gehören vor syrische Gerichte! Solidarität mit Heike Hänsel!

Sonntag, 29. Juli 2018 von Webredaktion

Heike statt Heiko

Das gute an der sogenannten „Evakuierung“ sogenannter „Weißhelme“ aus Syrien durch Israel ist, dass sie von der unabwendbaren Niederlage der antisyrischen Koalition aus NATO-Staaten, Golf-Monarchien und Israel kündet. War die Gründung dieser vorgeblichen „Hilfsorganisation“ schon ein recht verzweifelter, aber bravourös eingefädelter Propagandacoup imperialistischer Spin-Doctors, um die erfolgreich gegen die von ihnen unterstützten Terroristen vorrückende syrische Armee zu diskreditieren, wird nun deren märtyrerhafter Abgang von der Bühne als ihr letzter großer Auftritt inszeniert.

Sie selbst mit dem „Alternativen Nobelpreis“, ein Film über sie mit einem „Oscar“ ausgezeichnet, stellten die Massenmedien sie als über jeden Zweifel erhabene, selbstlose „Zivilschützer“ dar, die unter Einsatz ihres Lebens Verschüttete aus zerstörten Häusern bargen und das Kriegsgeschehen „dokumentierten“. Alle Erkenntnisse über die Unterstützung der „Weißhelme“ für die islamistischen Terrororganisationen, in deren Gebieten sie ausschließlich operierten, kamen da einem Sakrileg gleich und wurden selbstverständlich als „Assad- und Putin-Propaganda“ abgetan.

Tatsächlich ist die Terrorunterstützung der „Weißhelme“, ja sogar die eigenhändige Verübung von grausamen Kriegsverbrechen durch einige ihrer Mitglieder hinlänglich belegt. Was die „Dokumentationsarbeit“ der „Weißhelme“ angeht, sei hier nur an das berühmt gewordene Foto des Jungen Omran aus Aleppo erinnert, der verstaubt und blutverschmiert und mit starrem Gesichtsausdruck in einem Rettungswagen sitzt. Die „Weißhelme“ nahmen es in Ostaleppo auf, als die mit ihnen verbündeteten Banditen diesen Stadtteil noch kontrollierten. Nach der vollständigen Befreiung Aleppos durch die syrische Armee erhob Omrans Vater in einem Fernsehinterview schwere Vorwürfe gegen die „Helfer“: Sie hätten Omran gegen seinen Willen als Fotomodell missbraucht, eine Notfallversorgung sei gar nicht notwendig gewesen.

Wer sich nun dafür interessiert, warum ausgerechnet Israel die „Evakuierung der Weißhelme“ durchführte, wird eine möglicherweise für ihn erstaunliche Entdeckung machen. Die „Weißhelme“ wurden nämlich gemeinsam mit ihren Terrorpartnern von der syrischen Armee in Richtung der von Israel annektierten Golanhöhen gedrängt. Und genau in diesem Gebiet befindet sich eine der letzten Hochburgen des „Islamischen Staates“ in Syrien. Protegiert von Israel, das auf jeden Vorstoß der syrischen Streitkräfte mit Luftangriffen reagiert.

Daß unterdessen die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags die westliche Aggression gegen Syrien als völkerrechtswidrig einstuften, die russische Hilfe für das Land hingegen als völkerrechtskonform, ficht niemanden weniger an als Bundesaußenminister Maas. So verordnete er auch in der Sache „Weißhelme“ seinem Ministerium, bewiesene Fakten mit Jubel niederzuschreien: “Der Einsatz der Weißhelme verdient Bewunderung und Respekt. Wir haben ihn aus Überzeugung unterstützt. … Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, dass viele dieser mutigen Ersthelfer nun Schutz und Zuflucht finden, einige davon auch in Deutschland.“

Jedoch – eine gewonnene Propagandaschlacht sähe anders aus als diese übereilte Ausschleusung der Kollaborateure aus dem Land, in dem sie für ihre Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden müssten. Die Lügenmaschine funktioniert nicht mehr wunschgemäß, immer mehr Menschen stellen sie in Frage.

So wundert es nicht, wenn der ideologische Kampf sich nun in noch schrillere Tonlagen verschärft.
Das bekam Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, zu spüren. Während andere Abgeordnete der Linkspartei sogleich ihren transatlantischen Bückling machten, so etwa der außenpolitische Sprecher Stefan Liebich, der die „Aufnahme aus humanitären Gründen“ „begrüßte“, bezeichnete Heike Hänsel den Vorgang als das, was er ist: skandalös, und die „Weißhelme“ als Unterstützer islamischer Terrormilizen. Und sie machte einen konkreten Vorschlag für eine dringend gebotenen Anwendung des Asylrechts aus humanitären Gründen, wenn es der Regierung denn ernst damit wäre: „Angesichts der drohenden Auslieferung an Großbritannien muß die Bundesregierung dem Wikileaks-Gründer Julian Assange Asyl anbieten, statt Mitglieder der umstrittenen Weißhelme aufzunehmen“ (Pressemitteing vom 23. Juli 2018).

Da bleibt den Kriegsschreiberlingen nur noch, die denunziatorischen Daumenschrauben immer weiterzudrehen – bis sie durchdrehen. Prompt wurde Heike Hänsel von einem Dominic Johnsohn, Koressorleiter für Außenpolitik bei der „taz“, in die Nähe der Holocaustleugnung (!) gerückt. Er schrieb aus Anlaß ihrer Pressemitteilung: „Was manche Assad-Claqeure von sich geben, von der Gleichsetzung aller Demokraten mit dem IS bis hin zur Leugnung der Massenverbrechen des Regimes, gleicht in der grotesken Methodik der Holocaustleugnung.“

Auch für uns Freidenker ist es deshalb erstes Gebot, Heike Hänsel unseren Respekt und unsere Solidarität für ihre klare und mutige Haltung auszudrücken! Wir wissen: Diese Solidarität ist dringend notwendig, um allen, die in der Linkspartei noch aufrecht für den Frieden und gegen imperialistische Kriege kämpfen, den Rücken zu stärken.

Ein Beitrag von Klaus Linder

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