Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Säbelrasseln am Sonntag #61 – US-Terrorstreitmacht simuliert „storm“ von lettischem „Beach“

Sonntag, 25. Juni 2017 von Webmaster

US-Marines (die noch nie im Krieg gegen einen gleichwertigen Gegner standen) als Kinohelden bei der „Verteidigung“ von Lettland. Die sprichwörtliche „Badekur“*? (Siehe auch hier.) Lettische Altnazis und Neustrohköpfe werden begeistert sein. Genauso wie bundesdeutsche Militaristen („Augen starr geradeaus!“) beim Strandtag in Litauen.

 

*———————————————————–

Wenn wir hier auf das zynische Wort des deutschen Militaristen Hindenburg erinnern, möchten wir umso mehr das prophetische Wort des deutschen Kommunisten Thälmann ins Bewusstsein rufen:

„Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler! Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“

Zu schade für den Papierkorb… Leserbrief vom 1.6.2017

Mittwoch, 07. Juni 2017 von Webredaktion

Uns erreichen immer wieder Leserbriefe, die eigentlich an die „junge Welt“ gerichtet sind aber nie das Licht derselben erblicken.

Offenbar landen sie im Papierkorb.

Diesen haben wir hervorgeholt:

„Kampftag gegen Faschismus“, von Gerhard Feldbauer, jW vom 31.5.2017

Hallo,

Vielleicht faende es der „Partigiano morto per la liberta“ ja ganz in Ordnung, aber wohl eher wuerde er sich unter seiner Grabesblume einfach rumdrehen – angesichts dieses Partisanenverbands-Praesidenten Smuraglia, der zu den Menschheitsuebeln NATO und Imperialismus nichts zu sagen weiss, um so mehr aber sich ueber Immigrationsverweigerer wie Ungarn, Wilders oder die NATO-Gegnerin Le Pen aufregt, und so den Antifaschismus zum Witz macht bzw. schlimmer noch ihn zu einem Instrument der Herrschenden pervertiert.

Mit freundlichen Gruessen

H. K.

Nachbemerkung der Webredaktion:

Mögen unsere Leserinnen und Lesern selbst beurteilen, ob es sich hier um Querulantengeschreibsel handelt, das jeder vernünftige Mensch ignorieren würde oder ob etwas Wichtiges öffentlich gemacht werden soll. Einen bedenkenswerten Einwand zu ignorieren, stellt eine Missachtung dar. Wir wissen nicht, was schwerer wiegt: Die Missachtung eines Feindes oder die Missachtung eines Partners.

Die Reportage zum Sonntag #52 – aus Datteln

Sonntag, 23. April 2017 von Webredaktion
Datteln (dpo) – Nicht schlecht staunten Anwohner des Dortmund-Ems-Kanals, als sie heute Morgen Zeugen wurden, wie sich der nukleargetriebene Flugzeugträger USS Carl Vinson langsam durch den Dortmund-Ems-Kanal schob. Offenbar hat sich das 97.000 Tonnen schwere Schiff, das sich derzeit in Höhe Datteln befindet, auf dem Weg nach Nordkorea völlig verfahren.
„Ja, also ich ging hier gerade mit meinem Hund so am Ufer spazieren und plötzlich seh ich da dieses Riesending gefolgt von mehreren Kriegsschiffen“, schildert Walter Frellschütz (67). „Die waren fast schon manövrierunfähig. Mir rief dann einer, der an Deck stand entgegen: ‚Excuse me! Are you Korean? Is this the right way to North Korea?'“

Der Rentner habe zurückgerufen: „No, I am a Dattelner! This is a part of Recklinghausen in the Regierungsbezirk of Münster in NR-Double-U! My name is Walter and this is my Zwergschnauzer Fifi! I don’t know how you get to North Korea from here, but the North Sea is in this direction!“ Daraufhin hätten die Mitglieder der 3200 Mann starken Besatzung des Flugzeugträgers konsterniert gewirkt.
Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums erklärte, wie es zu der folgenschweren Navigationspanne kommen konnte: Demnach habe man sich auf die Koordinaten verlassen, die Donald Trump persönlich telefonisch weitergegeben habe. „Leider aß der Präsident während des Telefonats ein sehr köstliches Stück Schokoladenkuchen und nuschelte daher stark“, so der Sprecher. „Dadurch kam es wohl zu einem Missverständnis.“ Allerdings hätte man auch wissen sollen, dass es keine Kürzen- und Schmalengrade gibt.
Derzeit sucht die Besatzung der USS Carl Vinson und ihrer Begleitschiffe nach Angaben der US-Regierung nach einer Wendemöglichkeit, um möglichst schnell den Dortmund-Ems-Kanal wieder zu verlassen und Fahrt in Richtung koreanischer Halbinsel aufzunehmen.

Quelle: Postillon

Krieg droht

Samstag, 15. April 2017 von Webredaktion

Liebe Leserinnen und Leser,

wir übermitteln Ihnen einen Brief/Appell von Reuben Moskovitz, der uns heute erreichte.

Wir tun das vor dem Hintergrund eines kurzen Beitrags, den wir soeben in einem politisch-analytischen Blog gelesen haben. Dieses Blog, „Analitik“, ist uns als  als nüchtern und sensationsfeindlich bekannt. Der kurze Beitrag lautet:

„Drei meiner besten Quellen, die sich als verlässlich erwiesen haben, sehen eine reale Gefahr für einen Krieg in Ostasien (in den letzten Wochen unabhängig voneinader geäußert und mit utnerschiedlichen Markern begründet). Der formale Anlass ist Nordkorea. Der Einsatz von Atomwaffen ist im Bereich des möglichen. Japan und/oder Südkorea werden mit hoher Wahrscheinlichkeit reingezogen. Russland ist eingeweiht. Dritter Weltkrieg wird es nicht, wenn es dazu kommt. Aber die Panik in der Matrix wird gigantisch sein. Hoffentlich kommt es nicht dazu, aber im Moment scheint die Gefahr sehr real.“

Und hier der Brief/Appell von Moskovitz, der sich vor allem auf Syrien bezieht:

„An Organisationen und Personen, die sich um die aktuelle Lage der Welt Sorgen machen.

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Friedensliebende, nachdem ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste aufgezeigt haben (siehe Bericht), dass es keinen chemischen Angriff in Syrien gegeben hat, jedoch ein Lager der Rebellen, gefüllt mit chemischen Waffen, von Bomben getroffen wurde, können wir uns abermals fragen, warum die Lüge, dass Assads Armee mit Giftgas angegriffen hat, immer wieder verbreitet wird. Meiner Meinung nach ist es klar, dass versucht wird, Assad auf diese Weise zu stürzen.

EHEMALIGE OFFIZIERE DER US-GEHEIMDIENSTE AN TRUMP: „ES GAB KEINEN ANGRIFF MIT CHEMISCHEN WAFFEN“ von Veteran Intelligence Professionals für Sanity (VIPS)* Ungefähr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Präsidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu überdenken, die syrische Regierung sei verantwortlich für die Giftgasopfer in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefährlichen Konfrontationskurs gegenüber Russland zu beenden.

MEMORANDUM AN PRÄSIDENT TRUMP Weiterlesen: www.seniora.org/1031 Die israelische Regierung und die Mehrzahl der Bevölkerung Israels bejubelten den Angriff von der USA auf einem syrischen Stützpunkt. Warum ist diese Lüge so willkommen in Israel? In meinem Buch „Ein leben für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung“ beschreibe ich:

_Schon kurz vor Anfang des neuen Milleniums wurde Ehud Barak zum Ministerpräsidenten gewählt. Die Begeisterung war groß. Nur wenige haben geahnt, dass Barak überhaupt nicht vorhatte, ernsthaft zu verhandeln, um die Palästinenser zu befreien und mit Syrien Frieden zu schließen. Ein israelischer General und Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Uri Sagi, wurde beauftragt, mit dem Vater Bashar Assads zu verhandeln, um Frieden zwischen Israel und Syrien zu schaffen. Es wurden alle Parameter ausgearbeitet und der Weg für einen hoffnungsvollen Frieden unter der einen Bedingung geöffnet: Die Rückgabe der Golanhöhen, die 1967 von Israel erobert wurden. Israel hatte nicht nur Ägypten 1967 angegriffen und in drei Tagen die ägyptische Luftwaffe zerstört, sondern in den kommenden drei Tagen wurde auch Syrien ohne Grund attackiert und dabei der Golan erobert. _

_Uri Sagi hat in seinem Buch „Die erfrorene Hand“ darüber Folgendes geschrieben: „Barak hat kalte Füße gekriegt und die Gelegenheit zurückgewiesen, noch bevor Bashar Assad seinen Außenminister beauftragte, mit Uri Sagi zu verhandeln.“ Uri Sagi zitiert den Außenminister Syriens, Farouk al-Sharaa: „ Ich verstehe nicht was Barak mir jetzt sagt. Kann es bedeuten, dass er nicht bereit ist, sein Wort zu halten? Wir haben gedacht, dass er ein Mensch ist, der sein Wort hält – ein ehrenhafter Mann. Und jetzt fühle ich mich betrogen. Ich habe hier eine Mannschaft gebracht, wie Ihr Eure Mannschaft gebracht habt, aber ich kann feststellen, dass ich betrogen und belogen wurde.“ _ _In einem Brief an Ehud Barak wiederholt Uri Sagi: „Barak hat eine einmalige Gelegenheit versäumt, um Frieden mit Syrien zu schließen und eine neue politische Konstellation im Nahen Osten zu schaffen“.

_ Menschen, die verstehen, wie gefährlich solche Lügen sind, vor allem wenn sie durch völkerrechtswidrige Angriffe seitens der USA ergänzt werden, sollten sich überlegen, wie Menschen, die solche Lügen verbreiten, gestoppt werden können. Dazu ist es nötig, sich an viele Menschen zu richten, damit sie die Augen öffnen und sehen können, wie sie immer wieder manipuliert werden.

Eine Gelegenheit hierzu wäre den nächsten Kirchentag in Berlin auf dem Markt der Möglichkeiten. Leider tragen die Losungen, die dort gezeigt werden, nicht dazu bei, z.B. die Kirchen zum Umdenken zu bewegen.

Eine andere Möglichkeit wäre die Organisation eines Konvents, bestehend aus Personen und Gruppen, die sich gegen die Verbreitung der Lügen stellen und in einem gemeinsamen Pamphlet Politiker und Medien zum Umdenken bewegen wollen.

Wir dürfen nicht in einer Zeit passiv bleiben, in der diese gefährlichen Lügen und Praktiken zu einem Weltkrieg führen könnten. Die Aktion der Amerikaner in Syrien hat dazu geführt, dass die Beziehungen zwischen Russland und den USA auf einem Tiefpunkt stehen, vor allem durch das unstetige Verhalten eines Präsidenten Trump, der sich erst aus allem ‚raus halten‘ wollte und dann etwas später kriegerisch in Syrien eingreift.

ICH BITTE EUCH DRINGEND ALLES ZU TUN, DAMIT DIE WAHRHEIT ANS LICHT KOMMT UND EINE AKTION ZU ÜBERLEGEN, DIE DIE VERBREITUNG VON LÜGEN STOPPT UND DIE VERBRECHERISCHEN HANDLUNGEN EINZELNER PERSONEN, DIE EINE WELT IN FLAMMEN SETZEN KÖNNEN, UNTERBINDET.

ES WIRD ZEIT, DASS DIE REGIERENDEN IN DEUTSCHLAND UND EUROPA SICH NICHT WEITER UNGEPRÜFT MIT DEN ENTSCHEIDUNGEN DES PRÄSIDENTEN TRUMPS SOLIDARISIEREN.

Herzlichst, Reuven Jerusalem, 14.4.17″

„Langweilig Mädchen“ – Putin souverän!

Donnerstag, 13. April 2017 von Webmaster

Und mit dem „langweiligen Mädchen“ meint Putin ganz gewiss nicht Sacharowa, die gestern hier zu bewundern war.

***

Es wäre schön, wenn uns neben der politisch so bedeutsamen Aussage Putins, auch sein Hinweis auf Ilf & Petrow interessieren würde. Ilf & Petrow („Zwölf Stühle“ (1928), „Das goldene Kalb“ (1931)), das ist Meistersatire. In Russland/der Sowjetunion gab und gibt es nicht nur Gogol für das 19. Jahrhundert und Bulgakow für das zwanzigste. Namen wie Andrej Platonow („Makar im Zweifel“ 1931), Jewgenij Schwarz („Der Drache“ (1943)), Daniil Charms („Fälle“ („Paradoxes“ 1983)) – ich nenne nur die, die ich selbst kenne und liebe – stehen für einen literarischen Kontinent des Satirischen und Surrealen, ohne den Europas Kultur ein Torso bleibt.

Und bitte unbedingt zuerst die Werke selbst lesen! In den literaturwissenschaftlichen Interpretationen geht es allzu oft und allzu zweckbestimmt um (literatur)politische Einordnungen.

Während der Friedensfahrt 2016 habe ich Andrej Platonows Grab auf dem armenischen Friedhof in Moskau besucht.

Suche



Navigation

Themen

Hyperlinks

Neueste Beiträge

Archiv

Webseite abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diese Webseite zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Meta

 

© Deutscher Freidenker-Verband e.V. Landesverband Berlin – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)