Liebe Freidenkerin, lieber Freidenker, liebe Freunde,
das Thema „Kampfdrohnen“ beschäftigt die Bundesregierung schon längere Zeit. Sie hat die Öffentlichkeit vermieden. Wir hielten es für notwendig, eine Freidenkerrunde diesem Thema zu widmen. Zu folgender Veranstaltung, die vom Landesverband Berlin unterstützt wird und im Rahmen der Anti-Drohnenkampagne stattfindet, laden wir Euch herzlich ein.
Das Leitungskollektiv der Berliner Freidenker
PASSEND ZUM BESUCH am 18.06.2013 VON BARACK OBAMA IN BERLIN
Kultur und Politik im Antidrohnenkampf – Informationsveranstaltung im Rahmen der Kampagne „Keine Kampfdrohnen“*
am Sonntag, den 16. Juni, um 17:00 Uhr, in der Berliner Compagnie, Muskauer Str. 20 a (Nähe U – Görlitzer Bahnhof) unter Mitwirkung von Gina Pietsch, Victor Grossman, Jean-Theo Jost, Klaus Eichner, Lühr Henken, Elsa Rassbach, Tereschkova Obaid, Laura v. Wimmersperg und anderen. Es wird um rechtzeitiges Erscheinen gebeten.
Veranstalter: Gruppen der Friedenskoordination Berlin, GBM; der Eintritt ist frei, um Spenden wird allerdings gebeten.
Weitere Informationen zum Thema über die Webseite http://www.drohnen-kampagne.de
Vom 25. bis 29. April 2013 fand eine Internationale Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia statt mit dem Thema: „Imperialists out of Middle East. Stop War, Stop NATO!“ Veranstalter war die Friedensgesellschaft der Türkei unter Schirmherrschaft des Weltfriedensrates.
Gruppen der Friedenskoordination Berlin sowie der Berliner Landesverband des Dt. Freidenker-Verbandes riefen zu einer Solidaritäts-Mahnwache am 26.4. am Brandenburger Tor auf, hier bitte weiterlesen …
Wir übermittelten eine Grußbotschaft in türkischer, englischer und deutscher Sprache und sandten Fotos von der Mahnwache an die Konferenz. (more…)
Nach dem verheerenden Bundestagsbeschluss im Dezember 2012 unterstützen wir jetzt
den Kampf der türkischen Friedenskräfte!
Die Friedensgesellschaft der Türkei, unter Schirmherrschaft des Weltfriedensrates, organisiert eine Internationale Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia in der Zeit vom 25. bis 29. April 2013.
Wir wollen eine Botschaft der Solidarität an die Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia senden und den Kampf gegen die schändlichen Interventionen von außen und gegen die Beteiligung von NATO und Deutschland an der Zerstörung von Syrien fortsetzen.
Wir rufen Euch auf, am Freitag, den 26. April 2013, 17 Uhr an einer Mahnwache am Brandenburger Tor/Pariser Platz teilzunehmen. Bringt Eure Freunde mit!
Veranstalter und Aufrufer: Gruppen der Friedenskoordination Berlin und der Landesverband Berlin im Deutschen Freidenker-Verband. Informationen sind über die E-mail-Adresse: dfv-berlin@freidenker.org zu bekommen.
Anbei Aufrufe für zwei Mahnwachen in Berlin, Ebert-, Ecke Scheidemannstraße
am 12.12.2012, 11.30 Uhr und am 14.12.2012, 11 Uhr
Veranstalter der 1. Mahnwache ist der DFV Berlin, Veranstalter der 2. Mahnwache die Friko Berlin
Weitere Informationen gibt es hier
Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags
Unterstützer können hier mit zeichnen
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
am 12. Dezember 2012 sollen Sie über den Antrag der Bundesregierung zwecks „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom XX. Dezember 2012 hierzu“ befinden.
Obwohl Syrien nicht die Absicht hat, die Türkei anzugreifen, sich vielmehr bewaffneter Banden erwehren muss, die aus der Türkei eindringen, und für deren Bekämpfung Raketen ungeeignet sind, gibt der deutsche Außenminister die fadenscheinige Begründung, das Patriot-Raketen- Abwehrsysteme diene dem „Schutz der Türkei vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien." Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien ermöglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt. Die Berufung auf das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ist unter diesen Umständen rechtsmissbräuchlich und ein Vorwand, die eigene Kriegsbeteiligung zu tarnen. Die Bereitstellung der gewünschten Waffensysteme bedeutet, dass Deutschland im unerklärten Krieg gegen Syrien von der bisherigen Beteiligung am ferngesteuerten Bandenkrieg zum eigenen aktiven militärischen Eingreifen als Kriegspartei übergeht.