Kein Soldat mehr!
Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!
Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform. Die Bundeswehr tötet am Hindukusch. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle.
Heute sind über 100.000 ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Die Menschen in Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Das nährt den bewaffneten Widerstand.
Jetzt sollen noch 40.000 weitere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Krieg führen. Davon wahrscheinlich 2.000 aus Deutschland Die Bundesregierung will im Bundestag beantragen: Truppenaufstockung für Afghanistan.
Mit der Mehrheit der Bevölkerung sagen wir dazu Nein. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten auf:
Stimmen Sie mit Nein! Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie diese ab! Nur dann hat der Frieden eine Chance, können die humanitären Hilfsorganisationen ungefährdet arbeiten.
Wir rufen auf: Protestiert am 20. Februar gemeinsam gegen den Krieg. Macht den Abgeordneten klar:
(weiterlesen…)
Auschwitz steht als ein Vernichtungslager für die unfassbaren Verbrechen der deutschen Faschisten.
Dieses Datum ist mir Anlass, darüber zu schreiben, wie ich mit diesem Teil der deutschen Geschichte in der DDR bekannt wurde.
Das Thema 2.Weltkrieg, seine Vorgeschichte und seine Folgen waren in unserer Familie schon immer Thema.
Es waren wohl meine Fragen nach meinen mir unbekannten Großvater. Was hatte er in Polen und in der Sowjetunion zu suchen? Warum war er dort? Was hat gemacht? Warum musste er 1944 in Rumänien sterben? Warum dies alles?!
Liebe Freunde,
Liebe Freidenker,
Bereits auf der Luxemburg-Konferenz am vergangenen Sonnabend wurde eine
Petition gegen die Todesstrafe für den US-Bürgerrechtlers Mumia Abu-Jamalan und überall auf der Welt angekündigt.
Mumia Abu-Jamal sagte in seiner Direktübertragung, dass es nicht nur um ihn, sondern um
alle Gefangenen geht, die z.T. jahrelang in Todeszellen sitzen.
Die landesweite und internationale Verbreitung dieser Petition wollen wir unterstützen. Bitte lest auch auf der Webseite, dort sind Übersetzungen in
viele Sprachen zu finden.
Solidarische Grüße
Uta
Der Artikel in der “Jungen Welt” von Jürgen Heiser
Die Petition an den Präsidenten der USA
Ein Essay über manipulative Meinungsmacher in Deutschland
von Thomas Buchholz
Sie vertreten die Interessen einer Minderheit und wollen die Mehrheit der Deutschen von ihren radikalen Ideen überzeugen. Die meisten Menschen wissen weder von ihrer Existenz noch von ihrer manipulativen Arbeitsweise. Wie Kraken haben sie in alle möglichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereiche ihre Fangarme ausgestreckt. Wovon ist hier die Rede? Geht es um esoterische Geheimbünde oder ist gar die heilige Inquisition zurückgekehrt? Nein, viel profaner! Der neue Star unter den Heilsbotschaften mit Absolutheitsanspruch heißt Reform nach Gusto der Wirtschaftseliten.
Heute leben weit über eine Million Kinder in Deutschland an der Armutsgrenze. Die reichsten 20% der Deutschen besitzen derweil 80% des Gesamtvermögens, Tendenz steigend.1 Gleichzeitig werden Sozialleistungen abgebaut und großzügige Entlastungen für Arbeitgeber beschlossen, während die Lohnnebenkosten noch stärker auf die Arbeitnehmer abgewälzt werden sollen. Oft entsteht der Eindruck, als ob die Forderung nach neoliberalen Reformen und der Ökonomisierung aller Gesellschaftsbereiche in erster Linie von unabhängigen Wissenschaftlern stammen würde, aber entspricht dieser Eindruck der Realität?
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Erschienen ist das Essay in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift MIZ 04/09
ein politisches Magazin für Konfessionslose und AtheistInnen
Berlin-gegen-Krieg
ist eine Initiative von Unterzeichnern der internationalen Petition
Krieg-ist-illegal.de, in der über 3000 Menschen, unter anderem zahlreiche
Persönlichkeiten, Politiker, Friedens-, Umwelt- und Bürgerrechtsorganisationen
ein sofortiges Ende der Kriegseinsätze fordern.
Der 11. September 2001, als Grund für den “Krieg gegen Terror” in Afghanistan, Folter
und Überwachung wirft ebenso wie die Kriegsbegründungen gegen den Irak Fragen auf,
die wie weltweit gefordert, Gegenstand unabhängiger Untersuchungen sein müssen.
In einem Offenen Brief an Bundespräsident Köhler hat die Giordano Bruno Stiftung die “weltanschauliche Manipulation von Kindern” kritisiert und vorgeschlagen, Kindern zuerst ein “solides Grundwissen” zu vermitteln, bevor man religiöse Vorstellungen an sie heranträgt. Anlass des Schreibens war ein Grußwort Köhlers, in dem es hieß, das Lesen der Bibel könne ein “wertvoller Beitrag für die frühkindliche Erziehung” sein.
In dem Brief erklärt der Stiftungsvorstand, dass die Bibel auf Kinder eine “desorientierende Wirkung” habe. Denn sie vermittelte “falsche Ansichten über die Natur der Dinge” sowie “ethisch problematische Anweisungen, die dem Stand unserer kulturellen Evolution nicht mehr entsprechen”. Statt der gängigen Praxis, die Kinder im frühsten Alter mit kreationistischen Vorstellungen zu konfrontieren und ihnen das wissenschaftlich akzeptierte Weltbild der Evolutionstheorie erst sehr viel später nahe zu bringen, schlägt die Stiftung vor, die Evolutionstheorie bereits in der Grundschule zu lehren. Die Schule solle den Kindern dabei einen “gewissen Schutzraum vor religiöser Beeinflussung” bieten.
Dass das Problem der weltanschaulichen Manipulation nicht erkannt werde, führt die Stiftung darauf zurück, “dass wir offenbar davon ausgehen, es gäbe tatsächlich katholische, protestantische oder muslimische Kinder.” Doch derartige Kinder gebe es ebenso wenig, “wie es christlich-soziale, liberale, sozialdemokratische oder grüne Kinder gibt!” Würde man Kindern von CDU-Wählern das CDU-Grundsatzprogramm in der Grundschule vermitteln, so wie man Kindern von Katholiken katholischen Religionsunterricht erteilt, wäre jedem klar, dass es sich hierbei um eine “missbräuchliche Indoktrination” handelt.
Die Stiftung verband ihr Schreiben an den Bundespräsidenten mit der Übersendung eines aufklärerischen Buchpakets. Damit kam sie dem kürzlich erfolgten Aufruf nach, Köhler Buchgeschenke zukommen zu lassen, damit er sein Urteil revidieren könne, dass die Bibel “das wichtigste Buch” sei.
Weitere Informationen:
http://hpd.de/node/8473
Originalquelle des Briefs:
http://giordano-bruno-stiftung.de/koehler09.pdf
Ihr könnt uns Kommentare (Mails) zu den Artikeln unserer Homepage schreiben, die wir nach Prüfung veröffentlichen. Themen sollten sein: Tagespolitik, Weltanschauung und Ethik, Religions- und Kirchenkritik, Trennung von Staat und Kirche, Jugendweihe und Jugendfeier, Weltliche Bestattungs- und Trauerkultur, Politik und Philosophie im allgemeinen und speziellem Sinne.
Was sollte dabei beachtet werden?
Beiträge für die „Wortmeldungen“ sendet bitte als Mail an unsere Adresse: dfv-berlin(at)freidenker.org
E-Mails können nur bei Angabe des vollständigen Namens und der Anschrift (keine Pseudonyme) berücksichtigt werden.
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2. Mitteilungen oder Informationen des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. werden als solche ausdrücklich gekennzeichnet.
3. Faschistische, rassistische oder anderweitige diskriminierende Inhalte sind unerwünscht!
4. Sinn wahrende Kürzungen behalten wir uns vor.
„Die Beschneidung von Frauen und Mädchen soll in Deutschland mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft werden. Ein gemeinsamer Gesetzentwurf von Hessen und Baden-Württemberg werde am 18.Dezember 2009 im Bundesrat eingebracht.“
Diese Initiative ist längst überfällig und zu begrüßen!
Eine Anmerkung dazu: Gleich betroffen sind aber auch junge Männer! In verschiedenen Religionen (u.a. Islam und Judentum) gehört das Beschneiden von jungen Männern zu den aberwitzigen Ritualen.
Gerd Th.
Potsdam
Unter dem Titel:
“Gewissens- und Glaubensfreiheit im heutigen Russland” veröffentlichte die Zeitschrift MIZ, seit über 30 Jahren das politische Magazin für Konfessionslose und AtheistInnen, FreidenkerInnen, HumanistInnen und SkeptikerInnen sowie Ungläubige aller Art,
einen Artikel von Michail Bogoslowski.
Dieser lesenswerte und interessante Artikel beschäftigt sich mit der Rolle und Funktion der russisch-orthodoxen Kirche (ROK) im heutigen Russland.
Als Berliner Freidenker möchte ich eine Anmerkung zum Volksvotum der Schweiz machen.
Vor einigen Tagen erst habe ich mir die Sehitlik-Moschee in Berlin Neukölln mit seinem muslemischen Friedhof angeschaut. Auch kennen ich die sehr interessante Geschichte der Moschee und des Friedhofes.
Nun höret man aus der Schweiz vom Referendum seiner Bürger zu einem Verbot von Minaretten (zum Glück nicht der Moscheen).
Dazu folgendes: Religionsfreiheit im 21.Jahrhundert sollte eigentlich auch bedeuten, dass Religion von Politik (und umgekehrt) getrennt ist.
Die politische Bevormundung beim Bau von sogenannten „Gotteshäusern“ ist da ebenso fehl am Platze, wie das Durchführen von ökumenischen Gottesdiensten bei staatlichen und politischen Anlässen.
Religionsfreiheit bedeutet aber auch, dass Religionsgemeinschaften Kirchen o.ä. Gebäude erstellen dürfen. Man kann das eine nicht vom anderen trennen.
Mit diesem Volksvotum stellt sich die Schweiz auf eine Stufe mit intoleranten muslemischen Despoten, die keinen Kirchturm und christlicher Kirchen im Lande dulden.
H. Sinn
Berlin