Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Elias Davidsson mahnt!

Donnerstag, 25. Mai 2017 von Webredaktion

„Liebe Freunde,

es wäre angemessen wegen der Ereignisse in Manchester, dass jeder, der sich schockiert fühlt, mein Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung“ lesen sollte. Das wird Menschen helfen ihre Empörung gegen die wahren Täter zu richten.

Herzliche Grüße von Elias“

Und in einer Mail setzt er hinzu: „Und wieder eine „false flag“ in Manchester. In diesem Fall wird die Jugend zum Hass gegen dem Islam erzogen und auch Musiker werden dazu erzogen. Es ist erschütternd, wie dumm (oder schlimmer) unsere Linken zu dieser offensichtlichen psychologischen Kriegsführung gegen uns sich hingeben.“

 

Wir, Webredaktion der Berliner Freidenker, möchten kurz begründen, warum wir hier erneut Davidssons Position herausstellen:

  1. Wir kennen Elias Davidsson seit Langem. Hier ein Video seines Vortrags aus dem Mai 2016 bei uns.
  2. Seinem neuestes Buch haben wir ganz bewusst große Aufmerksamkeit gewidmet. Über dieses Buch spricht Elias im April 2017 ausführlich mit Ken Jebsen.
  3. Wir unterstützen mit aller Entschiedenheit den folgenden Ansatz, der sich durch alle Äußerungen von Elias zum Terrorismus zieht bzw. diesen zu Grunde liegt und die wir so zusammenfassen:

Die Kritiker der sich ereignenden Verschwörungs- und Terrorakte haben NICHT primär die Pflicht, die Wahrheit über das Stattgefundene umfassend aufzudecken. Sie können dazu beitragen aber sie können regelmäßig nicht die lückenlosen Beweise vorlegen. Dafür gibt es Organe des Rechtsstaats, und diese dürfen keinesfalls auf ihrer Pflicht entlassen werden. Wir müssen – Elias Davidsson folgend – die eminent politische aufklärerische Arbeit leisten, die massenhaften Verletzungen der Pflichten unseres  Rechtsstaats durch diesen selbst aufzudecken, anzuprangern und die strikte Einhaltung seiner Regeln und Gesetze, sowie die Sanktionierung ihrer Verletzung fordern.

Zu schade für den Papierkorb… Leserbrief vom 18.5.2017

Mittwoch, 24. Mai 2017 von Webredaktion

Uns erreichen immer wieder Leserbriefe, die eigentlich an die „junge Welt“ gerichtet sind aber nie das Licht derselben erblicken.

Offenbar landen sie im Papierkorb.

Diesen haben wir hervorgeholt:

„Regierungsbildung in Mazedonien“, junge-Welt-Meldung vom 18.5.2017

Hallo, Auch eine solche Kurzmeldung sollte nicht unterschlagen, dass Zoran Zaev ausschliesslich auf massiven westlichen Druck hin nun „endlich“ mit der Regierungsbildung beauftragt wurde, und dass Zaevs politischer Spiessgesellle, der Ex-UCK-Terrorist Xhaferi, nach seiner Wahl zum Praesidenten der Sobranie in seinen dortigen Amtsraeumen als erstes der mazedonischen und der EU-Fahne auch noch die Fahne des Staates ALBANIEN dazu gesellte – eine offene Verhoehnung des Staates, dessen zweithoechstes Amt er jetzt okkupiert.

Im uebrigen sind jene in der Meldung erwaehnten kroatischen Neo-Ustascha, die sich beim Protest in der Sobranie den Kameras auch praesentierten, eine gewiss unappetitliche, aber vor allem historisch, durch die Geschichte der VRMO, bedingte Marginalie – ganz im Gegensatz zur aktuellen, ungleich staerkeren Parteinahme von Seiten der Neo-Ustascha fuer die UCK & Co.

Mit freundlichen Gruessen

H. K.

Zu schade für den Papierkorb… Leserbrief vom 13.5.2017

Dienstag, 16. Mai 2017 von Webredaktion

Uns erreichen immer wieder Leserbriefe, die eigentlich an die „junge Welt“ gerichtet sind aber nie das Licht derselben erblicken.

Offenbar landen sie im Papierkorb.

Diesen haben wir hervorgeholt:

 „Parlamentswahl im Kosovo am 11.Juni“ , jW-Meldung vom 13.5.2017

In der von Serbien ABTRUENNIGEN Provinz Kosovo…“ –  so heisst es in der jW-Meldung, und so formuliert man, wenn man ein bisschen dafuer und ein bisschen dagegen ist: Man konzediert zwar eine gewisse Verbindung von Serbien und dem Kosovo, fingiert aber, die Provinz sei quasi von sich aus gegangen, und blendet aus, dass sie in  Wahrheit mittels eines externen Gewaltakts Serbien geraubt wurde. Antiimperialisten wuerden hingegen die von der Nato ABGETRENNTE serbische Provinz Kosovo als solche benennen.

Und sie wuerden auch niemals Separatisten-Praesident  ­Hashim Thaci zu einem „Staatspraesidenten“, und genausowenig Separatisten-Premier Isa Mustafa zu einem ordnungsgemaessen „Regierungschef“ kueren – wie es die jW-Meldung leider ebenfalls macht.

Mit freundlichen Gruessen

H. K.

Gehört freies Denken zu dem Einfachen, das schwer zu machen ist?

Sonntag, 14. Mai 2017 von Webredaktion

Gedanken über die Berliner „Freidenker im Gespräch“

Es gab Zeiten, zu denen ich Brechts „Lob des Kommunismus“ mit Inbrunst deklamiert habe – weil die großen Wahrheiten so unprätentiös daherkamen. Auch Ernst Busch hat das kleine Gedicht sympathisch unpathetisch vorgetragen, wie man sich noch heute überzeugen kann. Die berühmte Schlusszeile schließlich erwies sich als hervorragende Allzweckwaffe im ideologischen Streit: Es gab kein Problem, das geleugnet wurde, und es gab kein Problem, das aufgedeckt werden musste.

Es war wohl nicht darauf angelegt, aber so lernte man Debattier-Taschenspielertricks – und hat es lange Zeit nicht einmal gemerkt. Geschrieben ist das Gedicht vor 1932, entsprechend zurückhaltend mag die Kritik am Dichter sein. Zu der Zeit hatte sich Vieles noch nicht ereignet, was längst den Status einer verdrängten Vergangenheit und einer verdrängten Vorvergangenheit angenommen hatte; damals in meinen jungen Jahren, den 60-ern des vorigen Jahrhunderts.

„Frei-Denken“ ist ein großes Wort, das Ansprüche einschließt.

Einfach loslegen!? Hemmungen beiseite werfen! Der Phantasie, der freien, der Spekulation, der kühnen, die Zügel schießen lassen? Ein „kreatives Start up des Denkens“ sozusagen? Hauptsache überraschend, Hauptsache bunt, Hauptsache schnell? Ich sage dazu: „drauflos Schwadronieren“, doch ein Gebildeter klärt mich auf, dass so etwas wie objektive Wahrheit von gestern sei. Modern sei Konstruktion und Dekonstruktion. Und so senden sie über adressreiche Mailinglisten täglich Botschaften – die ein Unhöflicher schon mal als „heillose Buchstabenaneinanderreihungen“ bezeichnete.

Nein, voraussetzungslos ist freies Denken gewiss nicht.

So sagen wir und stehen vor der nächsten Falle. Was 1920 gedacht wurde, gehört zu den Voraussetzungen. Was 1930 gedacht wurde ebenfalls. 1940 ebenfalls, 1950 ebenfalls, 1960 ebenfalls. Marx, Lenin, Stalin, Carl Schmitt, Hannah Arendt, Axel Springer, mein Onkel Arthur – was wären keine Voraussetzungen?

Freies Denken braucht die Anstrengung des Begriffs und die in wenigstens zwei Richtungen:

Es stützt sich zum Ersten auf die bewährte Theorie. Unsere ist eine des realen Humanismus, dialektisch und materialistisch. Die über viele Jahrzehnte, ja über Jahrhunderte, entwickelte Theorie in ihrer ganzen Ausdehnung und Tiefe und Praxiswirkung wird bewahrt und aufgehoben. Nichts wird ohne Prüfung relativiert oder gar verworfen.

Zugleich aber zum Zweiten wird nichts Überkommenes von der Prüfung verschont. Das „lebendige Leben“, wie Lenin gern sagte, ist und bleibt der größte Lehrer unseres Denkens. Es gibt uns die Anstöße, auch mit unserer Theorie kritisch und wenn nötig, revolutionär umzugehen. Denn die Beschwörung toter Buchstaben führt genauso in die Irre, wie der Kniefall vor dem neuesten Schrei des Marktes.

Ja, gerade heute verlangen diese beiden Anforderungen Enormes. Doch einfacher ist freies Denken nicht zu haben.

Der viele Jahrzehnte währende Weg des Realsozialismus – gemessen an der Geschichte ein Wimpernschlag, gemessen an der Biografie manches Menschen das Ein und Alles – hatte Erfolge aufzuweisen und hat gründliche Zerstörungen angerichtet.

Wohlan freies Denken, begib Dich auf den argen Weg! Du musst durch die Hölle der Erkenntnis, wie es der große Florentiner, den Marx bewunderte, Emigranten beide, beschrieben hat.

Und vergiss niemals: „Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst“  (Marx/Engels, Werke, Band 1, S. 385). Oder muss auch dieser Satz geprüft werden? Muss er heute anders verstanden werden? Gibt es gar dieses „lebendige Leben“, von dem Lenin sprach, nicht mehr?

„Es geht um nicht weniger als den Erhalt des öffentlichen Schulwesens!“

Samstag, 13. Mai 2017 von Webredaktion

Grußwort des Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann an den 28. Gewerkschaftstag der GEW

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Bundesvorstand des Deutschen-Freidenker-Verbandes bedankt sich für die Einladung zu Eurem 28. Gewerkschaftstag in Freiburg, wir wünschen Euch gute Beratungen und zukunftsweisende Beschlüsse, die auch weitere gesellschaftliche Akteure zur gemeinsamen Durchsetzung des Menschenrechts auf Bildung einladen.

Bildungspolitik ist für die Freidenkerbewegung seit ihren Anfängen ein zentrales Anliegen. Ging es im 19. Jahrhundert vorrangig um die Abschaffung des kirchlichen Bildungsmonopols, kämpften die Freidenker in der Weimarer Republik für die Weltlichkeit des Schulwesens und die Brechung des Bildungsprivilegs. Der Deutsche Freidenkerbund als 1881 in Frankfurt am Main gegründete erste deutsche Freidenker-Organisation mit ihrem ersten Vorsitzenden Prof. Ludwig Büchner verstand sich als Vereinigung zur Verbreitung von Bildung und Aufklärung. Freidenker popularisierten die neuen Erkenntnisse der Naturwissenschaften und wollten durch die Hebung des Bildungsstandes der arbeitenden Klassen auch ihre soziale Lage verbessern. Die Freidenker unterstützten in dieser Zeit die Gründung von Arbeiter-Bildungsvereinen, von Volkshochschulen und wirkten bei der Gründung der URANIA und besonders dem URANIA-Freidenker-Verlag in Jena mit.

Neben traditionellen, bis heute nicht eingelösten Forderungen wie nach der Trennung von Schule und Kirchen gewinnt aktuell der Kampf gegen Bildungsprivilegien, die schon als überwunden galten, wieder neue Bedeutung. Der sich im Zuge des neoliberalen Staatsumbaus vollziehende Rückzug der Öffentlichen Hand aus der Daseinsvorsorge hat unmittelbar negative Konsequenzen für die Chancengleichheit auch im Bildungsbereich.

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