Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

„Die patriotische Linke für den Frieden – Demokratie und Arbeit in einem Europa der Zusammenarbeit zwischen Nationen“

Montag, 09. März 2026 von Webredaktion

Vortrag und Diskussion schon um 17:30 Uhr

14. APRIL 2026 17:30 Uhr, Sprechsaal – Berlin-Mitte – Marienstr. 26

Der Vorsitzende des italienischen Vereins `Vaterland und Verfassung´, Stefano Fassina, referiert beim nächsten Treffen der Berliner Freidenker im Sprechsaal über
`Die patriotische Linke für den Frieden – Demokratie und Arbeit in einem Europa der Zusammenarbeit zwischen Nationen´

Prof. Stefano Fassina 2026

Universitäts-Abschluß in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Bocconi in Mailand.
Von 2000 bis 2005 Tätigkeit beim Internationalem Währungsfonds (IWF).
Im nationalen Sekretariat der Demokratischen Partei Italiens (PD) war er von 2010 bis 2013 für Wirtschaft und Arbeit zuständig.
Mitglied der Abgeordnetenkammer Italiens in der 17. und 18. Legislaturperiode von 2013 bis 2022. Stellvertretender Minister für Wirtschaft und Finanzen im Kabinett Letta.
2015 verließ er die PD wegen Abweichungen mit dem damaligen Nationalsekretär Matteo Renzi bezüglich der Reformen des Arbeits- (“Jobs Act”) und Schulsystems.
Er hat 2018 den Verein “Patria e Costituzione (Vaterland und Verfassung) mitgegründet, dessen Vorsitzender er ist und mit dem er unter anderem in Zusammenarbeit mit der Fünf-Sterne-Bewegung (Movimento 5 Stelle) politische Bildungsaktivitäten fördert.
Aktuell forscht er in der Wirtschaftsgeschichte an der Universität “Tor Vergata” in Rom.

Unter seinen Veröffentlichungen:

Il lavoro prima di tutto (“Die Arbeit steht an erster Stelle”, Verlag Donzelli, 2011); Il mestiere della Sinistra nel ritorno della Politica, Nachwort von Mario Tronti (“Die Aufgabe der Linken bei der Rückkehr der Politik”, Castelvecchi, 2022); L’autonomia differenziata fa male anche al Nord (“Die differenzierte Autonomie schadet auch dem Norden”, Vorwort von Pier Luigi Bersani, Castelvecchi, 2024).

Liebe Freunde,
Marxisten arbeiteten während des ersten imperialistischen Weltkonflikts heraus, wie die Bourgeoisie ihre Kriegsziele mit chauvinistischer Phrase schönfärbte: die imaginierte, durch immer neue, koloniale Eroberungszüge vergrößerte Nation diente diskursiv dem „militärischen Geist“ zur „Heiligsprechung des Offiziersrocks„, indem propagandistisch das „Gefühls- und Fantasieleben exaltiert“ wurde (Zitat K. Liebknecht).

Wie sieht das Potenzial für Frieden durch wahre Volkssouveränität vs. fremdbestimmte EU im komplexen Spannungsfeld von nationaler Frage und Klassenbewusstein gegenwärtig in Italien und Deutschland aus?

Deutsche ehemalige Minister haben zuletzt durch pompös-reaktionäre Auftritte geglänzt wie etwa Annalena Baerbock, die bei einem Gipfeltreffen à la Marie Antoinette verlautbarte, dass Brasilien der „Preis für Reis und Bohnen“ wichtiger sei als Ukraine-Aufrüstung.

Der frühere italienische Minister Fassina hingegen steht mit beiden Beinen fest auf eurasischem Boden und durchschaut die organischen wie kulturellen Zusammenhänge von Mensch, Nation, Natur und Arbeit im politischen, spätmodernen Gemeinwesen, dessen staatliche wie ökonomische Architektur unter Einwirkung der Überakkumulationskrise ins Wanken zu geraten scheint.

Im Strudel des derzeitigen universal-kapitalistischen Kataklysmus beschleunigt die westliche Projizierung des kollektiven Schattens sich erneut gegen Feindbilder vermeintlich unzivilisierter Völker des Ostens: Am 3. Dezember 2025 strich Kiew die russische Sprache aus der für das ukrainische Territorium anzuwendenden Liste der Europäischen Charta geschützter Regional- und Minderheitensprachen!

Diego Guardiani, Mitglied des Vorstands der Berliner Freidenker, überträgt das Referat konsekutiv ins Deutsche und übersetzt Fragen ins Italienische. Diskussion im Anschluss an das Referat: in Deutsch, Italienisch und ggf. Englisch. Eintritt frei, Spende gern gesehen.

Wir freuen uns auf eine kontroverse Diskussion,

herzliche Grüße

Euer Landesvorstand Freidenker Berlin

ANREISE( zur Vergrößerung auf das Bild klicken):

Karte Umgebung Sprechsaal

Mit der S-Bahn bis Friedrichstraße, Hinterausgang, über die Albrechtstraße vorbei an der „Ständigen Vertretung“ am Schiffbauer Damm ca. 150 m, dann links in die Marienstraße…

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