Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Ist die „junger Welt“ verrückt geworden?

Donnerstag, 09. März 2017 von Webredaktion

Spontan stelle ich mir die Frage, wenn ein Artikel, in dem es um die Militarisierungsgeilheit des deutschen Imperialismus geht, unter die Überschrift gestellt wird:

„Selbst zum Töten zu geizig“

Ich glaube nicht, dass die jW-Redakteure aus Dummheit solches verkünden.

Hier wird wieder einmal ein Schräubchen gedreht, damit sich unsere sogenannten Linken recht bald als die allerqualifiziertesten, allerzuverlässigsten, allerbesten „Verteidiger unserer Werte“ präsentieren können. Es pressiert, damit sie ab September endlich an die Fleischtöpfe kommen. – Die „junge Welt“, in deren Genossenschaft auch mein Geld „arbeitet“, als Blödmaschine?

***

Freidenker HaBE sagt es so:

Eigentlich zum Kotzen-

Wir legen offen, 
wohin sie uns drücken, 
wohin sie drängen 
und hoffen
sie bleiben hängen
und steuern das Schiff
im Mainstream
nicht auf das nächste Riff
no paseran 
und beten, 
dass die Proleten 
den Möchte-so-gern 
einmal neuen Herrn 
sich nicht beugen 
und sich nicht vor ihnen bücken
ob Stiefel links
oder Stiefel rechts
am Tritt-oder Standfuß
des Herrschergeschlechts
des Kaputt-Baal
das ist egal

es ist nicht so leicht
ihn zu begreifen
den linksgewendeten Nadelstreifen

wir können & müssen sie enthüllen
nicht um Gottes -nein
um der Kinderwillen
und gemeinsam können wir das schaffen
wir wolln unter uns keine Slaven
sehen und über uns
keine Herrn
und keine Stiefel im Gesicht
auch sogenannte Linke nicht
egal unter welchem Stern

Das große Schlachten: Upton Sinclairs „The Jungle“

Mittwoch, 08. März 2017 von Webredaktion

Als kürzlich Susann Witt-Stahl bei uns zu Gast war, um „ein marxistisches Plädoyer für die Befreiung der Tiere zu halten“, kamen wir in der Diskussion auch auf Upton Sinclairs berühmten sozialkritischen Roman „Der Dschungel“ zu sprechen.

Dieser Roman, der vor mehr als 110 Jahren erschien, schilderte die skandalösen Produktionsbedingungen im damals größten Schlachthof der Welt, den Union Stock Yards in Chicago. Auf der Facebook-Seite der Initiative „Marxismus und Tierbefreiung“ ist jetzt ein hochaktuelles aber auch geschichtlich informatives Essay über Sinclairs Werk erschienen:

„Die Rückbesinnung auf die in Sinclairs Roman geschilderte Utopie einer Gesellschaft, die ohne das große Schlachten auskommt, ist heute nötiger denn je.“

Eine dringende Leseanregung!

Wort zum Sonntag #45 – „Seemannsbraut ist die See“

Sonntag, 05. März 2017 von Webmaster

Wenzel und Mensching, 1993

Berliner Ostermarsch 2017 – Abrüsten!

Donnerstag, 02. März 2017 von Webredaktion

 

Bitter, diese Worte zum Sonntag #44 – Regierungssprecher und -schweigerinnen

Sonntag, 26. Februar 2017 von Webmaster

 

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