Landesverband Berlin im
Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Wort zum Sonntag #10 – „Game of Drones“

Sonntag, 29. Mai 2016 von Webredaktion

Gehirnwäsche ab dem dritten Lebensjahr?

Donnerstag, 26. Mai 2016 von Webredaktion

Übernahme eine Artikels aus dem opablog.

Wikipedia meint, „dass Gehirnwäschen Wertevorstellungen und Selbstauffassung einer Person nach bestimmten Zielsetzungen ändern könnten.“ Die Wertevorstellungen und die Selbstauffassung von Dreijährigen dürften erst wenig entwickelt sein. Das hindert Interessierte aber nicht an massiver manipulativer Einwirkung auf kleine Kinder. Vielleicht geht es dabei weniger darum Vorhandenes „zu waschen“, als viel mehr, auf eine ungeschützte „tabula rasa“ Wunschinhalte der fremden Interessenten aufzuprägen.

Das Beispiel, dass mir bekannt wurde, beschränkte sich leider nicht auf alltägliche Verrichtungen (oder auch Verführungen). Nicht um das Zähneputzen ging es oder um das Schokoladenaschen. Nein, in diesem entsetzlichen Video geht es um die Abrichtung von Kindern zu Wesen, die Mordwerkzeuge und Krieg als natürliche, unhinterfragbare Seite ihres Daseins  annehmen.

Noch einmal die Handschrift dieser Kinderverderber:

rtdeutsch hatte auf diese Videos aufmerksam gemacht, die in 17 Sprachen produziert werden. Die englische Version wurde mehr als 20 Mio mal geklickt. Bei rtdeutsch gab es dazu eine umfangreiche, in keiner Weise regulierte Diskussion. Sichtbar wurde, wie massiv die NATO-Trolle darum rangen, die Meinungshoheit zu erringen (was ihnen zeitweilig gelang). Der Recherchearbeit einiger rationaler Diskutierer ist es zu danken, dass die wesentlichen Hintergründe dieser Produktionen aufgedeckt wurden.

Viel gewohnt, hat es mich dennoch schockiert, wie skrupellos hier die Bestie den Krieg in den Menschen von Kindesbeinen an verankert.

11.5.2016 – „Berliner Runde – Freidenker im Gespräch“

Donnerstag, 28. April 2016 von Webredaktion

Liebe Freidenkerin, lieber Freidenker, liebe Freunde, wir laden ein zu unserer nächsten öffentlichen

Berliner Runde – Freidenker im Gespräch“

am Mittwoch, dem 11. Mai 2016, 18.00 Uhr im Klub der Volkssolidarität, Torstr. 203 – 205, 10115 Berlin*

Die Legende des „9/11“ und die Fiktion des internationalen Terrorismus“

Referent: Elias Davidsson

Einleitend erläutert Elias Davidsson zu dem gewählten Thema:

Der Zusammenbruch der realsozialistischen Welt in 1989/1990 wurde von den imperialistischen Kreisen als ein Fluch empfunden, denn damit verschwand ihr wirksamstes Feindbild, das die NATO 40 Jahre zusammenhielt und die Aufrechterhaltung von mächtigen westlichen Streitkräften legitimierte. In den USA befürchteten diese Kreise, dass die Bevölkerung nun eine “Friedensdividende” in der Form von Sozialleistungen erwarte. Ein neues, wirksames, mobilisierendes und langzeitiges Feindbild musste gefunden werden. Kein Staat der Welt war mächtig genug, das alte Feindbild zu ersetzen. Das Feindbild musste daher synthetisch erstellt werden. Heute wissen wir es: Der internationale bzw. islamistische Terrorismus soll nun “eine der schwersten Bedrohungen des Weltfriedens und der Sicherheit” sein (O-Ton Sicherheitsrat der Vereinten Nationen). Dafür müssen nun alle Staaten an einem Strang ziehen, um diese gewaltige Gefahr zu bekämpfen.

In seinem Referat wird Elias Davidsson

– den Aufbau des neuen Feindbildes und seine Nützlichkeit kurz beschreiben

– die wichtigsten Indizien anführen, die gegen die offiziellen Thesen über den 11. September 2001 sprechen

– der Frage nachgehen, ob bzw. in welchem Ausmaß europäische Gesellschaften, darunter Deutschland, vom internationalen Terrorismus bedroht sind und

– das Phänomen des “synthetischen Terrorismus” als eines eigenständigen Typus des Staatsterrorismus erklären.

Davidsson kommt auf Grund seiner langjährigen Forschung zum Ergebnis, dass die Anschläge des 9/11 (genau wie Operationen “Gladio”) im Auftrag des betreffenden Staates ausgeführt wurden.

Davidsson betont: Das neue Feindbild – internationaler (oder islamistischer) Terrorismus – wird systematisch gepflegt, um seine Potenz aufrechtzuerhalten. Diese psychologischen Operationen dienen dem kapitalistisch-imperialistischen System zur Aushöhlung des Rechtsstaates und zur Legitimierung von Angriffskriegen und Interventionen. Insofern die Legende des 9/11 und die Fiktion des internationalen Terrorismus von weiten Teilen der Bevölkerung verinnerlicht werden, ebnen diese Mythen den Weg zum offenen Staatsterrorismus und Faschismus. Es gilt daher, diese Mythen zu erkennen und sie beim Namen zu nennen.

Davidssons verblüffende Befunde, falls bekräftigt, stellen progressive und demokratische Kräfte vor neue Herausforderungen, die zugleich ein revolutionäres Potential beinhalten.

Über den Referenten:

Elias Davidsson wurde 1941 in Palästina geboren. Er lebte von 1962 bis 2008 in Island und ist isländischer Staatsbürger. Von Beruf Informatiker und später Musiker, setzte sich Davidsson schon seit den 70er Jahren für Frieden, Gerechtigkeit und gegen den Imperialismus ein. Er war Mitbegründer der Solidaritätsorganisation “Verein Island-Palästina”. Seine politischen und juristischen Schriften sind weltweit verbreitet. Seit 2002, als Folge seiner Entdeckungen von Ungereimtheiten bei der offiziellen Darstellung von 9/11, befasst er sich mit dem Thema des Terrorismus, zu dem noch in diesem Jahr im Zambon Verlag ein Buch auf Deutsch erscheint. Er ist seit 2008 Mitglied des Freidenkerverbandes.

Beiträge von Elias Davidsson zur Einführung ins Thema finden sich hier:

Haben islamistische Terroristen am11. September 2001 Flugzeuge entführt?

Mythos und Realität der Terrorgefahr

Warum sollten wir uns mit dem Fall 9/11 beschäftigen?

Verwiesen sei auch auf ein Gespräch von Ken Jebsen mit Elias Davidsson.

Wir freuen uns auf einen weiteren unkonventionellen und streitbaren Gastreferenten.

Leitungskollektiv der Berliner Freidenker

*S1-, S2-, S25-Oranienburger Str., U6-Oranienburger Tor

Kundgebung für Mumia und Gefangene am 24. April 2016 in Berlin

Samstag, 23. April 2016 von Webredaktion

FREE MUMIA Berlin

Mumia-Abu-Jamal-Scott-Slager blog

Beginn: So, 24. April 2016, 15:00 Uhr
Ende:   So, 24. April 2016, 17:00 Uhr
Ort:   Berlin-Mitte, Brandenburger Tor, Strasse des 17. Juni

Weitere Informationen hier.

Zum Apriltreffen mit Oberst Biedermann und dem Thema „Wie gefährlich ist die NATO?“

Donnerstag, 14. April 2016 von Webredaktion

Beitrag von Freidenker Renato Lorenz, Berlin

Nach solch einem Abend, für den ich mich bedanke, ist man angeregt, eine Menge schreiben zu wollen, Zustimmendes und Kritisches hinsichtlich mancherlei Äußerungen. Schon deshalb kann er als gelungen bezeichnet werden. Herr Biedermann hat sich redlich bemüht, das Thema NATO-Gefahr zu referieren. Seine historischen Lebenserinnerungen aus seiner DDR-Zeit waren für mich sehr interessant. Es wäre ganz sicher aber spannender gewesen, Herrn Biedermann zu einem Thema um China herum gehört zu haben, zu dem er offensichtlich tiefe Einblicke nutzen kann. Denn zur NATO war nach meinem Geschmack nicht so sehr detailliert und wenig Neues für mich berichtet worden. Ich erinnerte mich ab und an beim Zuhören an die einst gehörte Beschreibung eines vom Stahlhelm verdrückten Militärgehirns und meinte, beim Vortragenden zuweilen einige solche Dellen bemerkt zu haben. Mit 13 Jahren Berufssoldatsein in der NVA darf ich mir diese Bemerkung leisten.

Zur Klarstellung sei deshalb aber doch wichtig hervorzuheben, dass nach wie vor gilt, dass mit der Gründung der NATO unter Einschluss der profaschistischen BRD bereits sehr zeitig und bis heute von den Potsdamer Beschlüssen der alliierten Mächte zur Sicherung des Friedens und der Schaffung von Garantien gegen jedwede Aggression von deutscher Seite abgerückt worden war. Wer der BRD heute „Sicherungsaufgaben“ zuschreiben will vergisst, wer die Macht hat und welche Ziele mit dieser Macht verfolgt werden und dass allein nur zu diesem Zweck von offizieller Seite der Humanismus vorgeschoben wird. Gestern erst ist der Afrika-Einsatz der Bundeswehr ausgeweitet worden, ohne dass das mit Satire beschäftigte Volk darüber erkennbar nachsinnt.

Insofern kann eine humanistische und fortschrittliche Position nicht mit der Einschätzung eines DDR-Luftabwehroberst a.D. konform gehen, dass das „Dach“ des militärisch zu schützenden Nationalstaates Deutschlands „gefährlich offen“ ist. Denn darin kann dann ja nur die Forderung nach „Schließung“ also nach Aufrüstung begründet sein bzw. diese daraus abgeleitet werden. Ich wiederhole deshalb: Jede Waffe, jedes Stück Munition und jeder Soldat unter imperialistischer Herrschaft sind je eines bzw. einer zu viel. Das deutsche Volk hat keine feindlichen Völker, wie die anderen Völker auch nicht. Wohl aber sind die über ihm und über viele von ihnen Herrschende die Feinde.

Die Überzeugung von Herrn Biedermann, dass die Herrschenden die eigenen Lebensgrundlagen nicht zerstören werden, teile ich auch nicht. Der Gegenbeweis ist längst mehrfach erbracht, sei es durch die Atomwaffenentwicklung inklusive des zweifachen Einsatzes gegen Zivilisten durch die USA oder die globale Umweltzerstörung im Interesse von Maximalprofiten. Eine Chance zum Überlegen hat die Menschheit nur, wenn alsbald die Machtverhältnisse vor dem finalen Ausreizen der Möglichkeiten im Profitstreben verändert werden.

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