Dienstag, 10. März um 18 Uhr im Kieztreff Wedding.Vernetzungs- und Diskussionstreffen KUBA mit der lateinamerikanischen Wissenschaftlerin Lucía MURIEL
Liebe Freunde, queridos amigos:
die subversiv-militärische Verschleppung des souveränen Staatsoberhaupt Nicolás Maduro am 3. Januar hat die Bolivarische Allianz der Völker Unseres Amerika (ALBA-TCP), welche Caracas und Havanna vor gut zwei Jahrzehnten gegründet hatten, torpediert; am 14. Februar fand ein bundesweiter Aktionstag statt (https://www.unblock-cuba.org/veranstaltungen/aktionstag-fuer-die-verwirklichung-der-un-charta-und-das-selbstbestimmungsrecht-der-voelker-gegen-den-staatsterrorismus-der-usa), um aufmerksam zu machen auf die Lage des kubanischen Volks, wo Stromausfälle von bis zu mehr als zwanzig Stunden pro Tag vorkommen, wodurch die Kühlkette unterbrochen und die Gesundheit des kubanischen Volks massiv gefährdet wird. Auch Wasser/Abwasser-Systeme sind ohne Strom zunehmend beeinträchtigt, von der Lebensmittelproduktion und dem Verkehr ganz zu schweigen. Was tun?
Du bist herzlich eingeladen zum Vernetzungs- und Diskussionstreffen KUBA mit der lateinamerikanischen Wissenschaftlerin Lucía MURIEL am Dienstag, 10. März um 18 Uhr im Kieztreff Wedding, Stralsunder Str. 6 (U 8 Bernauer Str.), 13355 Berlin (mehr Info: siehe unten).
Eintritt frei.
Wir wären sehr dankbar, wenn Du die Einladung in Deinem Netzwerk teilst, um möglichst viele Mitstreiter in Berlin und Umland zu erreichen und gemeinsam ein kollektives Spenden- oder ähnliches Solidaritätsprojekt zu lancieren.
Beste Grüße
Euer Landesvorstand Freidenker
M.A.G.A. („Make America great Again“) entpuppt sich seit dem 3. Januar dieses Jahres als Herrschaftsystem, mit welchem die USA, die Monroe Doktrin reinterpretierend, den unweigerlichen
Abstieg der USA zu bremsen versuchen. Schon die Zerstörung von Nord Stream 2022 und folglich die intraimperiale Unterwerfung der EU als erzwungener LNG-Absatzmarkt Nordamerikas, deutete diese neue Hierarchisierung im transatlantischen Gefüge an. Wie sieht die Lage in Kuba nun aus? Was tun? Kuba hat nahe bei Matanzas eigenes Schweröl, welches wegen des hohen Schwefelgehalts in Kuba nicht raffiniert und hauptsächlich in thermischen Kraftwerken verwendet wird. Infolge dessen gibt es nun in Kuba praktisch kein Benzin, Diesel und Kerosin mehr. Auch Hilfsgüter, etwa aus Mexiko oder China geliefert, können daher schwerlich im Land effizient verteilt werden.
Lucía Muriel, die selbst Projekte in Kuba zu erneuerbaren Energien über die vergangenen Jahrzehnte vorantrieb, spricht mit uns über praktische Solidarität mit dem kubanischen Volk. Vernetzungsund Diskussionstreffen am Dienstag, 10. März um 18 Uhr im Kieztreff Wedding.
Am DIENSTAG, 14. Januar 2025, 18:00 Uhr – im KIEZTREFF WEDDING
referiert die Berliner Freidenkerin Elke Zwinge-Makamizile zu
„Chancen für Weltfrieden dank Multipolarität seit Beginn des neuen Jahrtausends“
Wir möchten Euch in Zusammenhang mit der Veranstaltung am Dienstag, den 14. Januar im Kieztreff Wedding noch diesen Link zur Verfügung stellen:
Kommt am 14.01.2025 um 18:00 Uhr in den KIEZTREFF WEDDING, Stralsunderstr. 6, U 8 Bernauer Straße, Wegbeschreibung im vorherigen Beitrag.
[13.01.2025 18:40geänd. 27.01.2025 fb]
referiert Genossin Elke Zwinge-Makamizile zu „Chancen für Weltfrieden dank Multipolarität seit Beginn des neuen Jahrtausends“
Die Berliner Pädagogin Elke Zwinge-Makamizile, seit den 1970er Jahren in linken, friedensbewegten Bewegungen und antiimperialistischen sowie bewussten Zusammenhängen Berlins sowie international renommiert, berichtet von Ihrer Reise nach Russland und insbesondere Kazan im Oktober dieses Jahres, wo am Rande des Gipfeltreffens BRICS+ zahlreiche unmittelbare Eindrücke der neuen Ära sammelte. Hier der Link zu ihrem facettenreichen Reisebericht:
Artikel in der neuen Rheinischen Zeitung, NRhZ (nrhz.de)
um 18 Uhr wird Dr. Michael Brie referieren über die radikale ökologische Transformation in der Volksrepublik China.
`Projekt „Schönes China“.
Welche Chancen bietet die Politik der ökologischen Modernisierung der Volksrepublik?´
Euer Landesvorstand Berlin
Anreise:
Anmerkungen:
Wir spüren jeden Monat mehr wie wichtig es ist, alternative Medien wie teleSUR oder BRICS-tv zu sehen, um das gesamte Bild der neuen Ära erfassen zu können.
So war die Schwesterrepublik Nicaragua etwa im November 2024 Gastgeber des 17. Wirtschaftsgipfels China-Lateinamerika/Karibik („China-LAC„), wo 70 Delegierte aus Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, El Salvador, Ecuador, Guyana, Honduras, Jamaika, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Argentinien, Panama, Peru, Surinam, Uruguay und Venezuela vertreten waren.
Yang Zhen, Vizepräsident der „politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes“, vertrat die Volksrepublik China. Er wurde von mehr als 250 Geschäftsleuten aus der Volksrepublik begleitet. Der China-LAC-Gipfel hat sich als wesentliche Plattform für den Wissensaustausch und die Bildung strategischer Allianzen etabliert. Es ging bei dem diesjährigen Gipfeltreffen darum, neue Möglichkeiten zu nutzen, um die gemeinsame Entwicklung und integratives Wachstum, Investitionen, Logistik und weitere
Zusammenarbeit zu fördern.
Vor zehn Jahren wurde auf Vorschlag von Präsident Xi Jinping das China-Lateinamerika/Karibik-Forum gegrßndet. Seitdem nahm die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen China und Lateinamerika/Karibik enorm zu. Sie deckt immer mehr Bereiche ab und erreicht ein höheres Niveau. China behauptet seit vielen Jahren seine Position als zweitgrößlter Handelspartner Lateinamerikas und der Karibik. Lateinamerika und die Karibik sind zum zweitgrößlten Ziel für Investitionen chinesischer Unternehmen geworden. 22 Länder in der Region Lateinamerika/Karibik haben Vereinbarungen zum gemeinsamen Aufbau der Belt-and-Road-Initiative (BRI, Neue Seidenstraße) unterzeichnet.
In diesem Sinne steht unser Programm für den Jahresanfang ganz im Zeichen der Lehren aus dem globalen Süden mit Fokus auf Friedenspfade sowie die universale Bedeutung der Energiewende Chinas (Februar) und im März beleuchtet Carsten Hanke aus Rostock den bolivarisch-souveränistischen Pfad.
Liebe Freunde,
Volkswirt Cornelius Renkl referiert am 8.10.24 um 18 Uhr im Kieztreff Wedding (Stralsunder Straße 6, 13355 Berlin) zu
2024: 75 Jahre Volksrepublik China
Dr. Cornelius Renkl studierte Volkswirtschaftslehre, Geschichtswissenschaften und Philosophie in Mannheim, Regensburg und Cambridge/UK. Er war über 20 Jahre als Professor für Wirtschaftsinformatik an einer privaten Hochschule tätig. Dort war er Mitgründer eines Betriebsrats und 14 Jahre lang dessen Vorsitzender. Organisiert ist Herr Cornelius Renkl u.a. im Deutsch-Chinesischen Freundschaftsverein Ludwigsfelde, in der Freundschaftsgesellschaft Vietnam, in der VVN und bei Verdi. Außerdem ist er Mitglied im Council der World Association for Political Economy. Cornelius Renkl publiziert in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften unter anderem im World Marxist Review.
In seinem Vortrag wird er über Erreichtes in den 75 Jahren der Volksrepublik berichten und auf Unterschiede zu und Gemeinsamkeiten mit Deutschland eingehen.
Am 1. Oktober 1949 rief Mao die Volksrepublik China aus. Nach der Isolierung während der 1950er/60er Jahren brach Anfang der 1970er Jahre mit der Aufnahme in die Vereinten Nationen eine Periode der internationalen Anerkennung Beijings an, gefolgt von einem in der Menschheitsgeschichte wohl einzigartigen rasanten Aufstieg des Reichs der Mitte in seiner Form der sozialistischen Marktwirtschaft.
Dieses Jahr betrachten erstmals 60% der südostasiatischen Staaten China (und nicht mehr die USA) als wirtschaftlich und politisch einflussreichstes Land in der Region wie eine Umfrage des ASEAN Studies Center des Yusof Ishak Institute jüngst belegte.
Die Kräfteverhältnisse beginnen auch in Eurasia und Teilen Europas dank der Neuen Seidenstraße seit 2013 sich zu wandeln ungeachtet des sich intensivierenden Informationskriegs des NATO-Blocks.
Wir freuen uns auf die Diskussion.
Mit freidenkerischen Grüßen
Euer Landesvorstand Berlin

Prof. Dr. Annie Lacroix-Riz im Sprechsaal 17. Mai 2024 mit dem Vorsitzenden (LV Berlin) Tobias Baumann, der die laufende Übersetzung vom Französischen ins Deutsche übernahm und durch die Veranstaltung leitete.