Landesverband Berlin im
Deutscher Freidenker - Verband e.V.

Heinz-Florian Oertel zu Gast bei den Berliner Freidenkern

Donnerstag, 01. Dezember 2011 von Martin

Heinz Florian Oertel war am (geschichtsträchtigen) 09.November 2011 Gast unserer Berliner Runde - Freidenker im Gespräch.
Begrüßt von Mitgliedern der Berliner Freidenker, von teilweise weitgereisten Gästen und einer starken Fraktion unserer Gastgeber, der Begegnungsstätte der Volkssolidarität.
Aufgewachsen in vier extremen Gesellschaftsformen (Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Sozialismus und Kapitalismus) kann Heinz-Florian auf einen reichen (Lebens-) Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Diese Erfahrungen kommen in seinen Büchern zum Ausdruck. Aus seinem aktuellen Buch „Hallejula für Heuchler” las er vor und diskutierte anschließend mit uns über „Gott” und die Welt.
Selbstverständlich wurde er viel zu seinen Erlebnissen als einer der bekanntesten und populärsten (in Ost und West!) Sportreporter der DDR bei Olympia, Europa- und Weltmeisterschaften befragt. In seiner ruhigen und überzeugenden Art beantwortete er viele Fragen der Zuhörer. Und wenn einige Besucher ihn mit „Du” ansprachen, dann brachten sie damit ihre Bewunderung, Anerkennung und Nähe zum Ausdruck.

Heinz-Florian Oertel hat als Buchautor folgende Bücher veröffentlicht:

NPD-Verbot jetzt!

Donnerstag, 01. Dezember 2011 von Martin

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle ausgewählte Pressestimmen zum braunen Terror und zur Forderung eines überfälligen NPD-Verbotes:

Die Tageszeitung “neues deutschland” schreibt:

Von René Heilig 23.11.2011

Erstaunliches aus Erfurt
Statt Tourismus ist in Thüringen Terrorismus Tagesthema
»Das ist Thüringen«, hieß die Imagekampagne, die Ende August mit einem Budget von zwei Millionen Euro bundesweit gestartet worden war. Nun, seit Thüringen immer im Zusammenhang mit Nazi-Terrorismus genannt wird, hat Erfurt sie gestoppt. Statt Anzeigen zu schalten, geht man nun Anzeigen nach.

weiterlesen:

Von Thomas Blum 23.11.2011
Alles Extremisten außer Mutti
Viele Initiativen, die sich gegen Rechts engagieren, werden von den Behörden nach wie vor als Staatsfeinde betrachtet
Opferberatungsstellen und Initiativen gegen Rechts wehren sich gegen ihre Gleichsetzung mit Rechtsradikalen.

weiterlesen

Die Tageszeitung “Junge Welt” schreibt zum gleichen Thema:

Weniger Geheimdienste, mehr Demokratie
Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat ein »Fünf-Punkte-Programm zur Aufklärung des Versagens von Sicherheitsbehörden und Politik im Kampf gegen Rechtsextremismus« vorgelegt

http://www.jungewelt.de/2011/11-30/028.php?sstr=npd|verbot

Seit Jahren fordern linke und demokratische Kräfte das Verbot der NPD

Der Papst in Deutschland - Eine “Nachlese”

Donnerstag, 06. Oktober 2011 von Martin

Außer Spesen nichts  gewesen? Diese Frage kann man mit einem eindeutigen Ja beantworten.
“Nach der großen Erwartungshaltung, die durch die Römische Kurie und ihren deutschen Stadthaltern, den Medien und frömmelnden Politikern genährt wurde, ist Ernüchterung eingetreten.
Uns Freidenker kann das Ergebnis nicht überraschen. Doch möchte ich auf bestimmte Punkte aufmerksam machen, die die Öffentlichkeit so deutlich nicht von bestimmten Medien erfahren hat.

Da wäre zum einen  die Absage an ein „ökumenisches Gastgeschenk“,  noch einen Hinweis auf die Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken zur Kommunion. Von anderen Utopien wie Frauenordination oder Priesterehen ganz zu schweigen.
Unmissverständlich sagte er: „Außerhalb der Kirche kein Heil“ Und die Kirche ist der Papst. Der „Sonnenkönig“ lässt grüßen.
Signale gab es. Vom deutschen Staat und seinen Verfassungsorganen. Falsche.
So wurde wieder überdeutlich die Verfilzung von Staat und Kirchen, von Politik und Religion. So muß sich die Bundeskanzlerin in den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz begeben, um dort von einem Kirchenfürsten empfangen zu werden!
Die Bundesverfassungsrichter, zu strikter religionspolitischer Neutralität verpflichtet, pilgern gar in ein Priesterseminar, wo sie einem absoluten Monarchen aufwarten.
Das interreligiöse katholisch-jüdische Treffen fand im Haus des säkularen deutschen Parlaments statt.”

Sie haben dies alles nicht gewusst? Sie haben diese Informationen nicht in ihrer Zeitung mit den „großen Buchstaben“ gelesen?
Sie hätte es lesen können! In Zeitungen mit “kleinen Buchstaben” finden sie dies und noch mehr! Es gibt sie!
Schauen sie doch einfach mal vorbei:

neue deutschland

junge welt

Todesmaschine USA ohne Erbarmen

Freitag, 23. September 2011 von Martin

Schande!

Trotz aller Gnadenappelle – Afroamerikaner Troy Davis in Jackson hingerichtet

Ist in den USA ein Unschuldiger hingerichtet worden? Das zumindest glauben die Unterstützer von Troy Davis. Bis zuletzt beteuerte der Häftling, den ihm zur Last gelegten Mord nicht begangen zu haben. Vergebens. Die Justiz der USA hat das Todesurteil gegen Troy Davis trotz weltweiter Proteste vollstreckt.

Der Deutsche Freidenker-Verband fordert erneut die sofortige Ende der Todesstrafe überall auf der Welt!

Gemeinsame Aktion des Brandenburger und Berliner Landesverbandes

Freitag, 23. September 2011 von Martin

Dem Papst Flagge zeigen!

Unter diesem Motto demonstrierten zahlreiche Mitglieder des Brandenburger und Berliner Landesverbandes des DFV gemeinsam am 22.September 2011 in Berlin gegen den Papstbesuch.
Die Berliner und Brandenburger Freidenker zeigten mit Flaggen des DFV und mit Plakaten ihre Ablehnung der reaktionären Politik des deutschen Papstes und der Römischen Kurie.

Wir demonstrierten:
- für die Durchsetzung von Vernunft und Humanismus im Denken und in der gesellschaftlichen Praxis.
- für eine nichtreligiöse, rationale Weltsicht, die sich auf ein Denken frei von Vorurteilen, Tabus und Dogmen stützt.
- für Toleranz und die Gewährleistung der Gewissens-, Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit. Das schließt unsere Forderung nach der vollen Gleichberechtigung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in der Gesellschaft ein.
- für die strikte Trennung von Staat und Kirche sowie die konsequente Trennung von Schule und Kirche.

Auf dem Potsdamer Platz waren viele unterschiedliche Gruppen, Verbände und Einzelpersonen versammelt. Alle einte die Ablehnung der reaktionären Politik des Papstes. Die Organisatoren begrüßten die große Teilnehmerzahl (die hätte noch größer sein können) und griffen mit Worten den Papst und die Römische Kirche massiv an. Zu den friedlichen Demonstranten sprach auch Uta Ranke-Heinemann, die auf ihre Art und Weise den Papst in Berlin begrüßte.

Hier einige Impressionen von der Demo:

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Wie ernst nehmen Bundesgerichtshof und Bundestagspräsident das Grundgesetz?

Mittwoch, 21. September 2011 von Martin

Unter dieser Überschrift veröffentlichte das Bündnis für Soziale Gerchtigkeit und Menschenwürde e.V. eine Erklärung zum Papstbesuch in Deutschland

Papst Benedikt der XVI. wurde vom Bundestagspräsidenten eingeladen, am 22.09.2011, im Deutschen Bundestag zu sprechen und vom Priesterseminar Freiburg/Breisgau, am 24.09.2011 die 16 Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts zu empfangen.
Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist der Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche Art. 4 Abs. 1 (Religions- und Weltanschauungsfreiheit als unverletzliches Grundrecht), Art. 3 Abs. 3 / Art. 33 Abs. 3 (Indifferenzgebot), Art. 137 Abs. 1 RV 1919 in Verbindung mit Art. 140 GG (Verbot der Staatskirche), Art. 137 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 140 GG (kirchliches Selbstbestimmungsrecht) zu beachten.
Dieser ist vom Bundesverfassungsgericht wie folgt formuliert worden: „dem Staat als Heimstatt aller Staatsbürger ohne Ansehen der Person ist durch das
Grundgesetz weltanschaulich-religiöse Neutralität auferlegt.“ Es verwehrt die Einführung staatskirchlicher Rechtsformen und untersagt auch die Privilegierung bestimmter
Bekenntnisse.
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Gottloses Land in Pfarrers Hand

Mittwoch, 14. September 2011 von Martin

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Tageszeitung  Neues Deutschland in ihrer Ausgabe vom 13.09.2011 folgenden Artikel:

“In der Thüringer LINKEN verlangen Laizisten, dass die Kirchen nicht länger priviligiert werden.

Die neu gegründete LAG setzt sich für eine klare Trennung der Religionen und Weltanschauungen vom Staat ein. Sie betrachtet das religiöse Bekenntnis und dessen Ausübung als »individuelles Freiheitsrecht in der Verantwortung des Individuums« und wendet sich »gegen jede Privilegierung und Diskriminierung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften«. Wie ihr Sprecher Siegfried Krebs (Weimar) am Montag auf ND-Anfrage bestätigte, zählt die LAG bereits 23 eingetragene Mitglieder aus sechs Kreisverbänden im Freistaat. Die Teilnahme an einer Kundgebung gegen den Papstbesuch Ende nächster Woche in Erfurt wird ihre erste öffentliche Aktion sein. Auch beim bevorstehenden Landesparteitag der Thüringer LINKEN in Sömmerda will der Kreis für seine Ziele werben. Eigene Veranstaltungen sind für 2012 geplant.”

Den Artikel im ND weiterlesen:

Der Papst kommt!

Sonntag, 14. August 2011 von Martin

Im September besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Während von den im Bundestag vertretenen Parteien kaum Kritik zu hören ist, hat sich in Berlin ein Bündnis von mehreren Dutzend Organisationen zusammengefunden, das Protest gegen den Auftritt des autokratischen Religionsführers artikulieren wird.

Die Organisationen findest Du hier:

Im Zentrum der Kritik steht die “menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik” des Papstes, doch auch seine demokratiefeindlichen Allüren (”Diktatur des Relativismus”) und die Rehabilation der Pius-Brüder finden Erwähnung. Die Positionen sind in einer Resolution formuliert, die im Internet unterzeichnet werden kann.

Neben der Demonstration am 22.September 2011 wird es zahlreiche Informationsveranstaltungen geben. Die Termine finden sich auf der Webseite des Bündnisses:
Der Papst kommt!

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Weltliche Trauerkultur

Donnerstag, 14. Juli 2011 von Martin

Die Tageszeitung Neues Deutschland veröffentlichte in ihrer Wochenendausgabe vom 09.07.2011 eine Artikel unter der Überschrift “Mit und ohne Hausbesuch”.

Den Artikel nachlesen

Syrien - der beschwerliche Weg zur Demokratie

Donnerstag, 09. Juni 2011 von Martin

Im Rahmen unserer “Berliner Runde - Freidenker im Gespräch” sprach am 08.Juni 2011 Dr. Issam Haddad im Club der Volkssolidarität über die Hintergründe und Zusammenhänge der gegenwärtigen Situation in Syrien.
Die Berichterstattung über die Proteste in Syrien ist in den hiesigen Mainstreammedien von starker Einseitigkeit geprägt. Unterdessen mehren sich die Anzeichen, dass das westliche Ausland die Geschehnisse in dem geostrategisch wichtigen Nahoststaat massiv in seinem Sinne zu beeinflussen versucht: Nach bekannter Manier sollen mittels Exilaktivisten, ideologischer und logistischer „Hilfe“ die Demonstrationen in eine den imperialistischen Staaten nützliche Richtung gelenkt und ein „Regime Change“ herbeigeführt werden.
Dr. Issam Haddad hat soeben die syrische Hauptstadt Damaskus besucht und dort Gelegenheit gehabt, sich ein Bild von der Lage im Land zu machen sowie mit Vertretern fortschrittlicher Parteien und Organisationen zu sprechen. Er berichtete von seinen Eindrücken und den Versuchen, Syrien jenseits imperialistischer Einmischungsversuche auf einen demokratischen Weg zu bringen.

Im Club der Volkssolidarität mit Thomas Bailly

Im Club der Volkssolidarität mit Thomas Bailly

Dr. Issam Haddad ist Mitglied der KP Libanons und der Palästinensischen Gemeinde Berlin

Das Leben von Mumia Abu-Jamal ist in akuter Gefahr!

Samstag, 10. Oktober 2009 von Martin

Kein Staat hat das Recht, Gefangene zu ermorden –
weg mit der Todesstrafe überall!

Am 09.11.2010 findet vor dem 3.Bundesberufungsgericht in Philadelphia/USA eine Anhörung im Fall Mumia Abu-Jamal statt. Es steht die Frage: lebenslange Haft oder Todesstrafe!

Seit 27 Jahren bereits sitzt der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal als politischer Gefangener im Todestrakt von Pennsylvania (USA).

In einem von Rassismus und politischer Repression gekennzeichneten Prozess wurde der völlig chancenlose ehemalige Black Panther Pressesprecher zum Tode verurteilt. Die lebensfeindlichen Haftbedingungen im Todestrakt haben Mumia jedoch weder gebrochen noch zum Schweigen gebracht.

Mumia kämpft in all den Jahren nicht nur für seine Freiheit, sondern setzt sich unermüdlich ein - für die zum Tode verurteilten Menschen in den Todestrakten der Welt. Als “Voice of The Voiceless” (Stimme der Unterdrückten), wie er schon vorher wegen seiner Arbeit als Radiojournalist genannt wurde, gibt er Gefangenen und allen, die keine Zugang zu medialer Darstellung haben, eine Stimme und ein Gesicht.

Schon zweimal haben weltweite Proteste die angeordnete Hinrichtung verhindern können (1995 und 1999) – nur eine breite internationale Protest- und Solidaritätsbewegung wird es auch diesmal fertig bringen können, dass der geplante staatliche Mord nicht durchgeführt werden kann.

Solidaritätsschreiben an Mumia Abu-Jamal bitte an:

Mumia Abu-Jamal

AM 8335
SCI Greene Prison
175 Progress Drive
Waynesburg, PA 15370
USA

Staatsleistungen an die Kirchen ablösen

Dienstag, 16. November 2010 von Martin

Der Ko­or­di­nie­rungs­rat sä­ku­la­rer Or­ga­ni­sa­tio­nen in Deutsch­land (KORSO) tritt für Ab­lö­sung der mil­li­ar­den­schwe­ren Staats­leis­tun­gen an die Amts­kir­chen ein. Ein fast 100 Jahre alter Ver­fas­sungs­auf­trag muss end­lich ver­wirk­licht wer­den.

Worum es geht

Die Ge­häl­ter vie­ler deut­scher Bi­schö­fe wer­den nicht aus Kir­chen­steu­ern be­zahlt, son­dern aus dem all­ge­mei­nen Steu­er­topf. So kom­men auch kon­fes­si­ons­freie Men­schen, Juden oder Mus­li­me für das Mo­nats­sa­lär der Bi­schö­fe Meis­ner und Mül­ler auf, die oft nicht Bes­se­res zu tun wis­sen, als An­ders­den­ken­de zu ver­un­glimp­fen. Auch die Pen­si­on des ehe­ma­li­gen Bi­schofs Wal­ter Mixa wird aus öf­fent­li­chen Steu­er­gel­dern fi­nan­ziert. Zu­sätz­lich zu den Bi­schofs­ge­häl­tern trägt der Staat Kos­ten für wei­te­res Kir­chen­per­so­nal sowie den Un­ter­halt von Kir­chen­ge­bäu­den.

Weiterlesen auf KORSO Homepage

Flyer Staatsleistungen

 

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