Landesverband Berlin im
Deutscher Freidenker - Verband e.V.

Forderung nach Überprüfung von Staatskirchenverträgen

Donnerstag, 05. August 2010 von Mick

Pressemitteilung der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union,
vereinigt mit der Gustav Heinemann-Initiative
Berlin, 4. August 2010

Höchste Zeit für eine Inventur. Humanistische Union fordert
Bestandsaufnahme der bisherigen Staatskirchenleistungen zur Vorbereitung eines Ablösegesetzes durch die Bundesregierung.

Die Humanistische Union begrüßt es, dass sich einige Politiker angesichts
der gegenwärtigen Spardebatten an einen der ältesten Verfassungsaufträge
erinnern - das Gebot zur Ablösung der allgemeinen Staatskirchenleistungen. Johann-Albrecht Haupt vom Bundesvorstand der Bürgerrechtsorganisation weist jedoch darauf hin, dass für eine seriöse Diskussion um die Staatskirchenleistungen und ihre Ablösung zunächst ein Kassensturz notwendig sei: “Die Frage, wie viel der Staat und damit die
Gesamtheit aller Steuerzahler den Kirchen für deren Enteignung noch schuldig ist, kann derzeit niemand beantworten.” Es fehle schlicht der Überblick, wie viele Milliarden Euro die Bundesrepublik und ihre Länder, aber auch die DDR den Kirchen bereits bezahlt haben. (weiterlesen…)

Der 65.Jahrestag des Ersteinsatzes von Atombomben mahnt!

Donnerstag, 05. August 2010 von Mick

ERINNERUNG UND MAHNUNG

Vor 65 Jahren - am 6. und 9. August 1945- fielen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki die ersten Atombomben. Seit dem sprechen wir vom Beginn des Atomzeitalters, das die Menschheit bis heute bedroht. Noch immer lagern tausende Atomwaffen in den militärischen Arsenalen und deren Weiterentwicklung und Weitergabe sind nicht gestoppt.

An der Friedensglocke Berlin im Volkspark Friedrichshain (Großer Teich) wollen wir am

Freitag, 6. August 2010, um16:30 Uhr (16:00 Vorprogramm)

gemeinsam der Opfer gedenken und zugleich auf heute existierende Gefahren aufmerksam machen.
Wir laden Sie dazu recht herzlich ein. Lassen Sie uns gemeinsam an dieser Glocke den Wunsch und die Forderung nach Frieden zum Ausdruck bringen.

Um 08:15 Uhr wird zur Erinnerung an den ersten Atombombenabwurf, die Glocke geläutet.

Bezirksamt Friedrichshain – Kreuzberg,
Deutscher Friedensrat e.V.,
Deutsch- Japanisches Friedensforum, FRIEDENSGLOCKENGESELLSCHAFT Berlin

Deutscher-Freidenker Verband, Landesverband Berlin

Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft - Für Aufklärung

Donnerstag, 29. Juli 2010 von Mick

Der Deutsche Freidenker-Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Kulturorganisation betrachtet Aufklärung als die Hauptaufgabe seiner weltanschaulichen Tätigkeit.
Die Aufklärungsbewegung des 18. Jahrhunderts diente mit ihrer Kritik der feudalen Ideologie und des religiösen Denkens der Emanzipation von den Fesseln der feudalabsolutistischen Ordnung. Die Aufklärung als „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Immanuel Kant) wollte Licht in die überkommene Dunkelheit der Unwissenheit, der Vorurteile und des Aberglaubens bringen. Sie kämpfte gegen Mystik und jede Autoritätsgläubigkeit, für die Freiheit des wissenschaftlichen und weltanschaulichen Denkens. Die Gesellschaftsordnung wurde nicht mehr als „gottgewollt“ hingenommen, sondern der Kritik der Vernunft unterzogen. Oberstes Ziel der Aufklärung war die Durchsetzung der Vernunft im geistigen und wissenschaftlichen Leben, und nicht zuletzt in allen Bereichen von Gesellschaft, Staat und Politik.
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Tod am Hindukusch

Donnerstag, 03. Juni 2010 von Mick

Der Kabarettist Gerorg Schramm hat auf seiner Website die Trauerrede seiner Figur Oberstleutnant Sanftleben veröffentlicht.

“Trauerrede”
G. Schramm alias Oberstleutnant  Sanftleben zur Trauerfeier für drei getötete Soldaten in Selsingen bei Bremen am 9.4.2010

„Neues aus der Anstalt“ ZDF. Live am 13.04.2010

“So ein Pathos à la Guttenberg wie bei der Totenfeier letzte Woche, das war schon ziemlicher Trauerkitsch. Guttenberg sollte weder seiner Tochter noch den Kindern der toten Kameraden erzählen, dass sie stolz sein sollen. Die sollen nicht stolz sein, sondern traurig. Und ihr Weinen sollte nicht von Politikern übertönt werden, die vorm Sarg ihr Image polieren. Schweigen hätten sie sollen, alle beide. Merkel und Guttenberg. Zweite Reihe und Ruhe im Glied. Reden sollten sie lieber vorm Untersuchungsausschuss - zu den 140 Toten von Kundus. Eine militärstrategisches Desaster für die Truppe, und menschlich sowieso.”

Weiterlesen:
Homepage Georg Schramm

Arbeitslos, TV-Konsum, Fettleibigkeit und ein geltungssüchtiger Thilo Sarrazin

Freitag, 09. April 2010 von Mick

Pressemeldung des Erwerbslosen Forum Deutschland vom 09.04.2010

Bonn – Die Diffamierungskampagne gegen Hartz IV-Bezieher nimmt kein Ende. Nachdem die Berliner Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling über Ostern den Vorschlag ins Spiel brachte, Hartz IV-Bezieher zur Kontrolle von Hundekot einzusetzen und nach heftiger Kritik diesen wieder zurück nahm, legte gestern der Berliner Ex-Finanzsenator und jetziges Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) heftig nach. (weiterlesen…)

Ein offener Brief an Die Linke

Dienstag, 06. April 2010 von Mick

In einem offenen Brief vom 26. März 2010 an Die Linke fordern mehr als 100 israelische Aktivistinnen als Voraussetzung für die Durchsetzung einer friedlichen und solidarischen Lösung des Konflikts in Israel/Palästina eine solidarische und linke Politik. Sie äußern sich besorgt über die Entwicklung der Debatte zum Israel-Palästina-Konflikt in der Linkspartei. Sie fordern von der Partei, sich klar gegen die Besatzungspolitik zu positionieren und für Druck auf den Staat Israel zu plädieren, bis er die elementaren Menschenrechte der Palästinenserinnen respektiert. Nur so könne ein Frieden in der Region, auch für Israel, erreicht werden.

Konkrete Schritte wären die Einstellung aller deutschen Waffenexporte nach Israel, ein allgemeines Importverbot für israelische Siedlungsprodukte in die EU und die Implementierung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts.

Zu den Unterzeichnerinnen zählen die Professoren der Universität Tel Aviv Moshe Zuckermann, Yehuda Shenhav und Gadi Elgazi, der Filmregisseur Udi Aloni, Aktivistinnen der israelischen Frauenkoalition für Frieden wie Eilat Maoz und Inna Michaeli, Kriegdienstsverweiger wie Matan Kaminer und Hagai Matar, die zwei Jahre lang inhaftiert waren, und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit wie Reuven Aberjil und Einat Podjarni.

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Erklärung der Tagung des Verbandsvorstandes am 14. März 2010 in Magdeburg

Donnerstag, 18. März 2010 von Mick

„Lasset die Kindlein zu mir kommen“:
Scheinheilige Hirten

Der Deutsche Freidenker-Verband verurteilt in schärfster Form die massenhaften Vergehen und Straftaten, die von Würdenträgern insbesondere der Katholischen Kirche gegen junge Menschen begangen wurden.
Erst durch Einzelbeispiele, die mehr oder weniger zufällig an die Öffentlichkeit kamen, wurde eine Lawine von Enthüllungen ins Rollen gebracht, die ein unerhörtes Ausmaß von Gewalt und sexuellem Missbrauch offenlegt. Diese sind seit Langem in kirchlichen Institutionen und klerikalen Bildungseinrichtungen an der Tagesordnung.

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Die unsägliche Geschichte des Paragraphen 218 (1) findet ihre Fortsetzung

Donnerstag, 18. März 2010 von Mick

Berlin: Vor wenigen Wochen, am 26. September 2009, setzte sich ein 1000-Kreuze-Marsch durch Berlins Mitte in Bewegung, veranstaltet als zentraler und ökumenischer Schweige-Marsch vom Bundesverband für Lebensrecht e.V. (BVL) (2).

Die 1000 (weißen) Kreuze sollten die angebliche Zahl der an Werktagen in der Bundesrepublik vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche symbolisieren. Auf der Auftaktkundgebung am Neptunbrunnen sprach der neue Vorsitzende des Bundesverbandes, Martin Lohmann (Bonner Journalist und Publizist).

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In Würde leben und arbeiten –- aber hartzlos!

Donnerstag, 25. Februar 2010 von Mick

Offener Brief

In einer empörenden Medienkampagne missbrauchen Vertreter von
Bundesregierung und Landesregierungen, an vorderster Stelle der
FDP-Vorsitzende Westerwelle, das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes
vom 9.2.2010 zu Hartz IV, um weitere Leistungskürzungen und Sanktionen
gegen ALG-II-EmpfängerInnen durchzusetzen.

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Stellungnahme des DFV zu Afghanistan

Sonntag, 07. Februar 2010 von Mick

Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt die Proteste von Friedens- und
Antikriegsintitativen für ein Ende des Krieges in Afghanistan.
Die Freidenker unterstützen den Appell an die Bundestagsabgeordneten: „Stimmen Sie mit Nein!
Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie diese ab!“ Den Forderungen des Demonstrations- Aufrufs „Waffenstillstand, Truppenabzug und zivile Hilfe“, schließen wir uns an.
Aus unserer Sicht genügt es aber nicht, an allseits Bekanntes zu erinnern, dass nämlich Soldaten „keine Entwicklungshelfer in Uniform“ sind, dass die „Bundeswehr tötet“, dass die Afghanen sich „nicht befreit, sondern besetzt“ fühlen. Spätestens nach der Feststellung: „Das nährt den bewaffneten Widerstand“ erwidern wir:
Als Friedensbewegung müssen wir sagen, was Sache ist!

Den vollständigen Wortlaut weiterlesen:
aufruf_afghanistan

 

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